Solange der Chef mitfeiert, kann die Unfallversicherung geltend gemacht werden!

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(Foto: NGG)

Es gibt 668 gute Orte für eine Weihnachtsfeier im Kreis Wesel – von der Konditorei und der Kneipe über Gaststätten mit deutscher und internationaler Küche bis zum Restaurant im Hotel. Und es gibt keinen Grund, nicht im Advent mit dem Chef zu feiern, meint die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Denn: „Die betriebliche Weihnachtsfeier ist versichert. Passiert einem Beschäftigten dabei etwas, dann kommt die gesetzliche Unfallversicherung dafür auf. Das gilt sogar für den Weg zur Feier und zurück. Nur wer zu tief ins Glas geguckt hat, sollte mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren, um weder Beinbruch noch Schlimmeres zu riskieren. Denn mit Alkohol im Blut kann auch der Versicherungsschutz ins Schwanken kommen“, sagt Hans-Jürgen Hufer, Geschäftsführer der NGG Nordrhein.

Die Gastro-Gewerkschaft weist jedoch darauf hin, dass es die offizielle Weihnachtsfeier vom Betrieb sein muss: „Ohne das Okay vom Chef geht es nicht. Und er muss auch selbst dabei sein. Kommt es zu einem Unfall, wenn der Chef die Feier schon längst beendet und verlassen hat, ist der Versicherungsschutz futsch“, so Hans-Jürgen Hufer.

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen kämen nur für Unfälle auf, solange die Geschäftsführung mitfeiere. Dann tragen sie die Kosten von der Erstversorgung beim Arzt oder im Krankenhaus bis zur Reha-Klinik, so die NGG Nordrhein. Es sei dabei egal, wo die Belegschaft feiere – in einer Gaststätte, im eigenen Betrieb oder in der Dienststelle.
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