Wenn die Facebook-Schwachmaten loslegen, oder: Der Komödiant und die "Lügenpresse"

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Wahrnehmung ist sukjektiv. Der eine findet, das DFB-Team hat gut gespielt. Für den anderen war's ein Grottenkick. Vor allem an der Kultur scheiden sich die Bewertungs-Geister. So wie neulich, als ich in der Dinslakener Facebookgruppe "Altes & Neues aus Dinslaken und Umgebung" meinen Bericht über das Gastspiel von Michael Mittermeier postete.

Völlig normal ist, wenn jemand kommentiert, der Verfasser (ich war nicht sehr begeistert) sei wohl bei einem anderen Auftritt gewesen. Ihr habe das Programm gefallen. Dass sich aber unmittelbar eine üble Abfolge von Schwachmaten-Posts anschließt, damit war nicht unbedingt zu rechnen.

Und tatsächlich gibt's einen Oberschreihals, der das Stichwort "Lügenpresse" ins Spiel bringt.

Wohlgemerkt bei einem Kulturbericht, wo objektive Bewertungsmaßstäbe weitestgehend ausgeblendet bleiben. Den Beitrag in dieser Gruppe hab ich dann gelöscht, um meine Nerven (und die der zahlreichen Mitleser) zu schonen.

Vielleicht hab' ich ein paar Hundert Facebook-Mitglieder ums Vergnügen gebracht.
Aber so ist das eben mit der Wahrnehmung.
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