Auf ein Wort: Nikolaus war ein echter Menschenfreund

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Gerd Sauer ist Pfarrer im ­Ruhestand.
Gestern war Nikolaustag, benannt nach dem Bischof von Myra in der heutigen Osttürkei, 3.und 4. Jahrhundert. Nikolaus war ein echter Menschenfreund mit einem weiten Herzen, besonders für die Kinder und für die armen Menschen.
In einer Zeitschrift habe ich einige Tipps gefunden, teils scherzhaft, teil ernst gemeint, die man noch heute  - also rund anderthalb Jahrtausende später - vom Nikolaus gut übernehmen könnte.
Erstens: ein Arbeitstag pro Jahr - mit etwa vier Wochen Vorbereitung - hat seiner Prominenz nicht geschadet.
Zweitens: Er hat es nicht nötig, mit der Mode zu gehen. Sein Outfit, roter Mantel, Rauschebart und Lederstiefel, ist und bleibt sein Markenzeichen.
Drittens: Aus seinem Alter hat er nie einen Hehl gemacht (siehe oben). Und im Laufe der Jahre hat er ganz schön zugesetzt.
Viertens: Immer war sein Schlitten voller Geschenke. Und wenn er oder sein treuer Mitarbeiter, auch gelegentlich zur Rute greift  - letzten Endes siegt seine Großzügigkeit.
Fünftens: Um sein gutes Herz hat er nie ein Aufhebens gemacht. Im Gegenteil: „Tue Gutes und rede nicht darüber!“
Sechstens: Seine Hauptzielgruppe, das waren bekanntlich die Kinder.
Und auch uns würde es gut tun, das Kind in uns selbst nicht zu vernachlässigen oder gar zu vergessen.
In diesem Sinne wünsche Ihnen noch eine gesegnete Adventszeit!
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