Evangelisches Krankenhaus Witten weiter auf Erfolgskurs

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Heinz-Werner Bitter, Geschäftsführer Ev. Krankenhaus Witten (Foto: Peter Lutz)
Das evangelische Krankenhaus Witten befindet sich weiter auf Erfolgskurs: 2015 konnte zum vierten Mal in Folge ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Diese erfreuliche Nachricht teilte Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter den Beschäftigten bei einer gut besuchten Mitarbeiterversammlung mit.
Zu verdanken ist die positive wirtschaftliche Entwicklung vor allem den gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegenen Patientenzahlen: Fast 10.500 Menschen wurden 2015 an der Pferdebachstraße stationär behandelt. Zudem wurden mehr Patienten mit einem höheren Schweregrad versorgt. Stolz ist der Geschäftsführer auch über die bei Befragungen ermittelte hohe Patientenzufriedenheit von 88 Prozent. „Das ist für uns ein Ansporn, die hohe Versorgungsqualität zu halten und weiterzuentwickeln.“
Nicht zufrieden ist Heinz-Werner Bitter mit den politischen Rahmenbedingungen, die es den Krankenhäusern nach wie vor schwer machen, ihren hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Durch Protestaktionen, an denen sich auch Mitarbeitende aus dem evangelischen Krankenhaus Witten beteiligt haben, konnten die Kliniken zwar erreichen, dass geplante Kürzungen aus dem Entwurf für ein neues Krankenhausstrukturgesetz gestrichen wurden. Doch nach wie vor gebe es ungelöste Probleme wie die Bereitstellung von Investitionsmitteln durch die Länder oder die fehlende Kostendeckung in der ambulanten Notfallversorgung, erläutert der Geschäftsführer. Und das Pflegestellenförderprogramm sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Für das evangelische Krankenhaus Witten bedeutet das anderthalb Stellen“, sagt Heinz-Werner Bitter. „Wir würden uns nachhaltige Unterstützung wünschen.“
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