Auf ein Wort - Heilmittel gegen die Angst vor Terror

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Martin Bartelworth (Vorstand Creative Kirche)
Witten. Haben Sie Angst, Opfer eines Anschlages zu werden? Sind Sie seit Berlin vorsichtiger geworden? Ein paar Tage lang hielt uns neulich der „Kindermörder“ in Atem. Kindertagesstätten und Schulen wurden abgeschlossen. „Ich hatte ein mulmiges Gefühl“, berichteten viele. Der Psychologe sagt: "Das ist ganz normal." Passiert etwas Schlimmes auf der Welt, denke ich immer zuerst an mich und mit Sorge an meinen geliebten Ehepartner, Bruder, Tante und Kind. Es ist eine Art gedanklicher Reflex. Mit einer realen Bedrohung hat das meist wenig zu tun.
Angst ist ein urmenschliches Prinzip. Im besten Falle schützt sie uns vor Gefahren, im schlechtesten diktiert sie unser Leben. Was nützt sie uns also? Wir müssen der Angst den richtigen Platz zuweisen! Wie aber macht man das? Wie bekomme ich meine Angst in den Griff? Es gibt seit Urzeiten ein gutes Heilmittel dafür: Vertrauen! In den Rechtsstaat, die Demokratie, in die Polizei. Ein Risikoforscher schreibt: Auf Deutschlands Straßen sind 2016 über 3000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gestorben. Diese Lebensbedrohung nehmen wir locker in Kauf. Wie wahrscheinlich ist es, von einem terroristischen Anschlag betroffen zu werden gegenüber einem persönlichen Unfalltod? Mir jedenfalls hat auch das geholfen, der dumpfen Angst ihren Platz zuzuweisen. Hinten im Leben!
Und es steht noch mehr in der Hausapotheke gegen die Angst: Christen glauben, dass selbst der Tod einen Menschen, der auf Gott vertraut, nicht aus der Liebe und dem Leben schmeißt. Christus spricht: In der Welt habt Ihr Angst, aber seid voller Trost, denn ich habe die Welt überwunden. So lässt sich besser leben. Lassen Sie sich von der Angst nicht in die Irre führen! Martin Bartelworth (Vorstand Creative Kirche) Foto: Privat
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