Baustellenplanung ist nicht gefeit vor „höherer Gewalt“: Kommende Woche brauchen Verkehrsteilnehmer Geduld

Es wird eng auf Wittens Straßen. | Foto: Wa-Archiv
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Das Thema „Baustelle“ hat bekanntlich viele Gesichter: Hinterher freuen sich alle über die Erneuerung…währenddessen ist es ärgerlich vor Baustellenampeln zu stehen…und oft wird gemunkelt, die Maßnahmen seien nicht miteinander abgestimmt.

Witten. Auch aktuell hört man das, weil in Witten einige „dicke“ Baustellen spürbar sind, zum Beispiel die Gleiserneuerung Crengeldanzstraße, die Kreuzungsbaustelle Ardey-/Husemann-/Dortmunder Straße oder die anstehende Erneuerung der Mühlengrabenbrücke (Mittwochabend, 12. Juli bis Freitagmittag, 14. Juli.

Unvorhergesehenes kann man nicht ändern – aber die Folgen erklären

Es sei versichert: Witten Maßnahmen sind natürlich abgestimmt, ihnen gehen Gespräche mit Dritten (z.B. BoGeStra, Landesbetrieb Straßen.NRW, ESW, Stadtwerke) voraus. Schwierig wird es aber, wenn zu koordinierten Baustellen auch noch Unvorhergesehenes hinzu kommt: Wenn eine unverhoffte Wasserleitungs- und Fahrbahnreparatur in der Herbeder Straße notwendig ist, lässt sich an der „höheren Gewalt“ natürlich nichts ändern. Aber man kann die verkehrlichen Folgen rechtzeitig ankündigen:

Die Stadt Witten weist deshalb darauf hin, dass es in der kommenden Woche für Wittens Verkehrsteilnehmer mühsam wird. Denn wer der Wasserleitungsbaustelle in der Herbeder Straße (zwischen Hans-Böckler-Straße und Fischertalweg) ausweicht, fährt über die Sprockhöveler Straße – genau wie alle, die die Mühlengrabenbrücke umfahren. Und folgt man der regulären Umleitung über die Sprockhöveler Straße und will in Richtung Innenstadt, trifft man auf dem Crengeldanz auf die Gleisbauarbeiten.

Könnte man vielleicht andere Umleitungen ausschildern?

Natürlich fahren schon jetzt ortskundige Menschen kurze Wege um die Wasserleitungsbaustelle Herbeder Straße drumherum. Diese Wege kann die Verkehrsabteilung der Stadt Witten aber nicht als offizielle Umleitung ausschildern: Denn anders als bei so genannten „Schleichwege“ müssen bei amtlichen Umleitungen bestimmte Tonnagen und Wegbreiten (bzw. -höhen, wo Brückenbauwerke stehen) gegeben sein. Schließlich muss eine Umleitung für alle motorisierten Verkehrsteilnehmer nutzbar sein.

Könnte man nicht eine der Baustellen „ändern“?

Eine Maßnahme wie die am Mühlengraben lässt sich nach monatelangem Planungsvorlauf natürlich nicht mehr verschieben. Fünf 33 Meter lange Brückenteile in kurzer Zeit auf die Wiederlager der Brücke zu legen ist schließlich keine Kleinigkeit. Auch die Stadtwerke können nicht mehr als schnellstmöglich die Leitungs- und Fahrbahnschäden in der Herbeder Straße zu beheben. Das wird voraussichtlich bis Ende der kommenden Woche dauern. Und der Kreuzungsumbau Ardeystraße schreitet ebenso wie der Gleisbau in der Crengeldanzstraße zügig voran – letzteres ist dank guter Zusammenarbeit der Baupartner Stadt Witten, Stadtwerke Witten, ESW und BOGESTRA möglich.

Autor:

Thomas Meißner aus Witten

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