"Komm, lieber Mai, und mache..." - Auf ein Wort, von Ulrich G. Schneider

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Ulrich G. Schneider (Foto: Wa-Archiv)
Witten. „Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün und lass mir an dem Bache die kleinen Veilchen blühn.“ So habe ich mit Freunden am vergangenen Wochenende vom 30. April auf den 1. Mai gesungen.

Was war das doch am vergangenen Sonntag für ein tolles Frühlingswetter, und wie trist war es am 1. Mai. Und trotzdem wurde an diesem Feiertag gefeiert. Viele Gewerkschaftler zogen zur Maikundgebung auf den Rathausplatz, und viele Wittener zum Maifest auf Schloss Steinhausen. Alles ist grün, und überall blüht es in den schönsten Farben. Überhaupt sind wir in Witten mit einer wunderschönen Umgebung gesegnet. Denken wir nur an die Gegend um Schloss Steinhausen und um das Muttental oder den Hohenstein mit seinem herrlichen Blick ins Ruhrtal und auf den Eisenbahnviadukt. Man kann wirklich ins Schwärmen kommen, wenn man an all die landschaftlichen Schönheiten Wittens denkt. Wir haben allen Grund, es mit der Fortsetzung der ersten Strophe unseres Mailiedes zu halten: „...ach, lieber Mai, wie gerne einmal spazieren gehn.“ Und das sicherlich ganz oft.

Wir haben gerade im schönen Monat Mai allen Grund, über die Wunder der Natur zu staunen und dafür dankbar zu sein, nicht zuletzt Gott gegenüber. Denn ihm haben wir das alles zu verdanken. Wir sollten nicht vergessen, auch in Zeiten politischer Spannungen - morgen ist ja die Präsidenten-Wahl in Frankreich - daran zu denken.
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