Der Club der grauen Eminenzen- Die Bilderberger

Das diesjährige Treffen der Bilderberger ging am vergangenen Sonntag im Westfield Marriott Hotel in Chantilly- USA zu Ende.
Bilderberger? Nie gehört?
Nun,es gab einen ca. 2-minütigen Beitrag des ZDF zu diesem Thema,der um 23.45 gesendet wurde.
Ein interessantes und auch brisantes Thema, über das bisher in der Presse und in den Mainstream-Medien kaum etwas zu erfahren war. Warum wohl?
Das erste Treffen dieses elitären Zirkels fand im Mai 1954 im niederländischen Oosterbeek im Hotel Bilderberg statt.
Initiator dieses Treffens war Prinz Bernhard der Niederlande,Ehemann der damaligen Königin Juliana.
Seither findet jedes Jahr ein Treffen statt,jeweils in einer anderen Stadt.
Bemerkenswert: Die von den Bilderbergern ausgewählten Hotels sind für die Dauer des Treffens sowohl für andere Gäste als auch für Journalisten tabu und werden weitläufig abgeschirmt.
Regelmäßige Teilnehmer sind die grauen Eminenzen der Weltpolitik, David Rockefeller,Henry Kissinger und Königin Beatrix der Niederlande.
Nur in wenigen Fällen werden Politiker während ihrer aktiven Amtszeit zu den Treffen eingeladen, von deutscher Seite nahmen z.B.Angela Merkel,Otto Schily und Guido Westerwelle teil.Und auch Wirtschaftsgrößen,z.B.der damalige Daimler-Chrysler Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrempp.
Die Liste der Teilnehmer liest sich jedes Jahr wie das Who's Who der Weltelite.
Richard Perle,Berater der Bush Administration um Rumsfeld und Wolfowitz nahm am Bilderberg Treffen just vor dem Beginn des Krieges gegen den Irak teil.
Nachweislich gelten die Treffen als Sprungbrett für politische Karrieren.
Bill Clinton nahm als Gouverneur von Arkansas 1991 teil und wurde 1992 US - Präsident.
Tony Blair wurde nach seiner Teilnahme 1993 Chef der Labour Party,dann britischer Premierminister.
Romano Prodi war 1999 eingeladen und wurde noch im gleichen Jahr Chef der EU-Kommission.
Helmut Kohl war 1988 eingeladen,interessanterweise ein Jahr vor dem Fall der Mauer.
Alles nur Zufall?
Der damalige US-Präsident Kennedy warnte in einer Rede an einer amerikanischen Universität vor Geheimhaltung in einer freien und offenen Gesellschaft.Man weiß heute,was ihm passiert ist.
Im Internet kursieren die wildesten Gerüchte um diese Treffen,aber das sie stattfinden und die Presse und die Medien merkwürdig still sind,ist eine Tatsache.
Warum also diese Geheimhaltung?
Warum liest und hört man so wenig darüber?
Kann es sein, daß von dort wichtige Entscheidungen auf die Weltpolitik von Leuten ausgeübt werden,die gar keine politischen Ämter mehr innehaben?
Nachweislich traf sich Kissinger auch schon mit dem Chef der Piratenpartei in Berlin,wahrscheinlich,um ihn schon einmal auf den richtigen Kurs einzustimmen.
Ein britischer Journalist bezeichnete die Bilderberger als die " Hohepriester der Globalisierung", das heißt,Befürworter einer Weltregierung.
Informieren kann sich jeder im Netz, mein Beitrag zu der Einstellung dieser Leute ist eine Szene aus dem wunderbaren Film" The remains of the day".
Anthony Hopkins spielt einen Butler auf einem hochherrschaftlichen englischen Landsitz.
Während eines Abendessens fragt ihn einer der Gäste des Hausherrn nach komplizierten weltpolitischen Ereignissen und seiner Meinung darüber.
Der Butler antwortet,daß er leider zu keiner dieser Fragen antworten könne.
Der Gast sagt daraufhin zum Hausherrn: Und doch beharren wir auf der Einstellung,die Geschicke der Welt in den Händen dieses guten Butlers hier zu belassen und einiger Millionen anderer seiner Art.

Autor:

Katja Pütz aus Alpen

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