Höhlenkunst - Starke Orte 2012

Vom 27. April bis 2. Juni findet in der Ennepetaler Kluterthöhle die 10. Höhlenkunst-Veranstaltung statt. Jetzt wurden die Details vorgestellt.

Unser Foto zeigt (v. li.) Melissa Schmidt (neue Agenturleiterin der LBS), Stefan Langhard (Kulturdezernent Stadt Ennepetal), Ennepetals Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, Johannes Dennda (Öffentlichkeitsarbeit und Werbung Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld), Werner Kollhoff (1. Vorsitzender KUNSTRAUM-EN e.V. und Künstlerischer Leiter des Projektes „Höhlenkunst – STARKE ORTE 2012“), Bernd Figgemeier (1. Vorsitzender des BBK Westfalen), Christoph Kohl (Kurator Zeitgenössischer Kunst beim Märkischen Museum Witten), Benedikte Baumann (Projektleitung des !SING DAY OF SONG der Ruhr-Tourismus GmbH, Oberhausen) und Linde Arndt, Künstlerin, Pressesprecherin und Öffentlichkeitsarbeit. Foto: Sebastian Jarych

Und hier die Pressemitteilung von Linde Arndt, Mitglied im Kunstraum EN und Pressesprecherin der "Höhlenkunst - Starke Orte 2012":

Starke Ausstellung, starker Ort, starke Akteure
Es ist nicht nur das Dabei sein was Ennepetal unter dem Dach der „Starken Orte“ zu
dieser Ausstellung führte. Vielmehr ist die Kluterthöhle selber ein starker Ort in der
der Kunstraum-EN seine diesjährige Gemeinschaftsaustellung „Höhlenkunst –
Starke Orte 2012“ organisiert. So freute sich Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen
auf diese Ausstellung, macht sie doch einen Teil seines Ortes zur Plattform einer
gehobenen zeitgenössischen Kunstausstellung. Wilhelm Wiggenhagen betonte auch
die Nachhaltigkeit des Kulturhauptstadtjahres 2010, die mit dieser Ausstellung
sichtbar wird. Er versicherte Kunstraum-EN ausdrücklich seine Unterstützung für
diese Ausstellung. Die Stadt überlegt gerade wie der vor 2 Jahren gegründete
Gemeinschaftschor eingebunden werden kann, so dass „!Sing Day of Song“ eine
Aufwertung erfährt. Gerne würde der Bürgermeister den Gemeinschaftschor schon
bei der Eröffnungsausstellung eingebunden sehen. Man wird sehen, bis zu Eröffnung
ist es ja noch Zeit, dass letzte Wort ist da sicher noch nicht gesprochen.
So wurde die anberaumte Pressekonferenz am 2.März in Ennepetal zu einer
Informationsveranstaltung der besonderen Art der Kunst. Stellvertretend für die Jury
schilderte Christoph Kohl vom international bekannten Märkischen Museum, Witten,
die gute Zusammenarbeit der Jury und die einmalige Erfahrung der Juroren im
Zusammenhang mit der vorangegangenen Höhlenbesichtigung. Die Kluterthöhle
wirkte auf die Teilnehmer der Jury absolut inspirierend. „Wir hatten sofort alle
möglichen Ideen, was man mit der Höhle machen könnte - Der Mensch der seine
Spuren hinterlässt. Oder das Thema Kontraste. Was uns sofort zu der Frage führte,
welche Kontraste inhaltlich könnte man nehmen“, so Christoph Kohl vom Märkischen
Museum Witten. Frau Claudia Thümler, Stellvertretende Direktorin des Lehmbruck
Museum, Duisburg, Herr Dr. Hans-Jürgen Schwalm, Stellvertretender Museumsdirektor,
Museen der Stadt Recklinghausen, Frau Dr. Monika Willer, Kultur-Redakteurin der
WESTFALENPOST Hagen und ich haben Wert darauf gelegt, dass die KünstlerInnen
sich erkennbar mit der Höhle auseinander gesetzt haben. Die von uns ausgesuchten
Werke beinhalteten interessante und spannende Auseinandersetzungen mit
Mensch/Natur/Kontraste, auch die Schönheit der Höhle fand ihren Widerhall in den
Werken. Es war für uns nicht leicht, sich nur für diese Künstler zu entscheiden, für
die wir uns entschieden haben. Aber es gab halt nur eine begrenzte
Ausstellungsfläche, legte Christoph Kohl dar. So kam der Gedanke auf, dass die
abgewiesenen Exponate durchaus in einer Galerie ihre Berechtigung finden würden.
Dadurch, dass die Exponate anonymisiert waren, wurde die Unvoreingenommenheit
der Jury gegenüber den eingereichten Exponaten gewährleistet.
Mit Bernd Figgemeier war einer der Ideengeber der Starken Orte anwesend, der
allerdings als Vorsitzender des BBK Westfalen am Panel saß. „Ich habe selber als
Künstler vor 30 Jahren in Ennepetal ausgestellt, insofern ist mir Ennepetal nicht ganz
fremd“, so Bernd Figgemeier. Alle Sparten der Kunst, zum Beispiel auch die Musik,
sollten am 19. Mai sich dem „Wert der Kreativität“ - „Kultur gut stärken“ – 'Kulturelle
Vielfalt sichtbar machen' zu wenden. So wird eine Diskussion organisiert, die
sicher noch einige gute Diskutanten vertragen könnte. An der Hand im Innenhof von
„Haus Ennepetal“ treffen sich die Teilnehmer am 19. Mai2012 um 14:30 Uhr. Nach
einer kurzen Begrüßung wird erst einmal eine Höhlenbesichtigung stattfinden, dort
werden einige Künstler neben ihren Werken ansprechbereit anwesend sein. Nichts
desto trotz wurden noch nicht alle Geheimnisse gelüftet; denn in der Höhle selber
wird es eine Überraschung geben. Wir haben uns auf einiges vorbereitet und
mehrere Möglichkeiten durchgeplant.
Frau Benedikte Baumann, Projektleiterin der Ruhr Tourismus GmbH erinnerte an die
Entstehung 2007 von !Sing-Day of Song. Wenn man so will ist diese Veranstaltung
Kunst im öffentlichen Raum. „Dieses mal haben wir den Schwerpunkt auf das Singen
mit Kindern gelegt. Wir wollen damit der Überalterung der Chöre entgegenwirken.
Dazu haben wir zuerst einmal den gemeldeten Kindern Liederbücher an die Hand
gegeben. Bis zum 2. Juni sollen die Kinder diese Lieder auswendig lernen. Wir sind
inzwischen mehrere Kooperationen eingegangen, Beispiel mit dem
Folkwangmuseum in Essen. Mittags wird sich um 12:10 Uhr inzwischen in 52
Städten der Gesang erheben. Bis jetzt sind es wieder 38.000 Menschen die sich
schon gemeldet haben. In diesem Zusammenhang wird jede Stadt ein Gesicht
auswählen, welches die Stadt vertreten wird, hier hoffen wir auch auf Ennepetal“ so
Benedikte Baumann.
Herr Langhard, Kulturdezernent von der Stadt Ennepetal, wird auf der zeitgleich
stattfindenden Voerder Kirmes eine Klangstrasse mit den Chören zum klingen
bringen. Wobei hierzu auch eine Solosängerin gewonnen werden konnte.
Am 2. Juni wird es sicher noch einiges mehr geben, diese Veranstaltung wird bis
dahin noch wachsen. Tatsächlich geht es aber auch noch darum die Bevölkerung für
dieses Vorhaben zu begeistern, wir sind aber hier zuversichtlich, so Stephan
Langhard vom Fachbereich Kultur.
Netzwerker waren auf der Presse-Konferenz aber zuhauf anwesend, so auch
Johannes Dennda von der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld. Die Sparkasse trat in
der Vorzeit selber im Kulturbereich als Veranstalter auf. Nun hat die Sparkasse sich
entschlossen ein neues Format im kulturellen Bereich an die Öffentlichkeit zu
bringen. Zur Eröffnungsveranstaltung am 27.April wird im Vorlauf mit Jazz und Wein
ein Kunstwerk vorgestellt. Wie und was dies für ein Kunstwerk sein wird, wird
allerdings erst am Veranstaltungstag erfahrbar sein. Die Jazz Polizei aus Berlin wird
ein Kunstwerk einweihen, welches einen eindeutigen Bezug zur Stadt Ennepetal
haben wird. „Um 17:00 Uhr werden wir mit der Jazzkapelle und den Gästen zur
Höhle marschieren um dann die zweite Veranstaltung mit dem KUNSTRAUM-EN, die
„Höhlenkunst –STARKE ORTE 2012“ mit eröffnen. Dies zeigt das Ennepetal ein
starkes Netzwerk im kulturellen Bereich abbildet.“, so Johannes Dennda.
Geschlossen wurde die Pressekonferenz von Linde Arndt mit dem Spruch
„Höhlenkunst 2012, da muss ich hin“.

Mehr Info:
www.hoehlenkunst.de
www.kunstraum-en.de
www.starkeorte.de

Foto: Sebastian Jarych

Autor:

Carmen Möller-Sendler aus Ennepetal

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