Alles offen in Ennepetal-Homberge

v.l.: Bürgermeisterin Imke Heymann, Monika Voß, Siegfried Niepmann und Olaf Schützek, Stadtplaner Ulrich Höhl und Fachbereichsleiter Stephan Langhard
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Am Donnerstag letzter Woche traf sich Bürgermeisterin Imke Heymann mit Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative, die sich gegen das Vorhaben der Verwaltung richtet, in Ennepetal-Homberge ein Baugebiet auszuweisen. Seitens der Verwaltung waren ebenfalls Stadtplaner Ulrich Höhl und Fachbereichsleiter Stephan Langhard dabei.

Monika Voß, Siegfried Niepmann und Olaf Schützek stellten für die Initiative noch einmal dar, dass aus ihrer Sicht ein ökologisch wertvolles Naherholungsgebiet vernichtet würde und einer weiteren Zersiedelung zum Opfer fiele.
Imke Heymann machte deutlich, dass bisher durch die Ennepetaler Lokalpolitik keinerlei Beschlüsse gefasst worden seien und daher die Entscheidung hinsichtlich der Entstehung eines neuen Baugebiets noch vollkommen offen ist.
Am 8. November wird die Verwaltung dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung einen Vorentwurf zur Beratung vorlegen, der am 27. November den Hauptausschuss passieren soll und über den der Rat am 29. November entscheiden soll. Erst hierdurch wird bei Zustimmung das notwendige Bebauungsplanverfahren eingeleitet.
Für diesen Vorentwurf, sollte er beschlossen werden, sieht der Gesetzgeber eine anschließende frühzeitige Bürgerbeteiligung vor.
Nach der. Bekanntmachung des vorgesehenen Bebauungsplan-Vorentwurfs haben die Bürgerinnen und Bürger vier Wochen Zeit, Bedenken, Einwände oder Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift zu erklären. Bürgermeisterin Imke Heymann machte deutlich, dass es zusätzlich zu der gesetzlich vorgesehenen Auslegung eine Bürgerversammlung geben wird, bei der sich die Ennepetalerinnen und Ennepetaler äußern können.
Die Vertreter der Bürgerinitiative zeigten sich erleichtert, dass über die Zukunft des Geländes bisher noch nichts entschieden ist und für den Fall einer Ratsentscheidung zugunsten der Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens die Möglichkeit besteht, sich aktiv in den Entscheidungsprozess einzubringen.

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