Abschied vom Winterlabor in ArToll

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Arbeitsplatz im ArToll-Gebäude von Ger Driessen mit einem ihrer Bilder
Von manchen Bildern war es schwierig Abschied nehmen. Vor den Arbeiten von Ger Driessen blieben viele gerne stehen, hier konnte man nicht einfach vorbei laufen, sie fordern Aufmerksamkeit.
So war es auch mit anderen Werken jener Gruppe Künstler des Winterlabors, die Holländer beschreiben würden als „vogels van verschillend pluimage“ („mit unterschiedlichen Federn“, also: verschiedene Sorten) in diesem Fall: Maler, Zeichner, eine Kunststickerin, bildende Künstler, Tonkünstler, eine singende Dichterin. Das Wort „Vögel“ mit Künstlern in Verbindung zu bringen ist nicht neu: im 17. Und 18. Jahrhundert hieß die Gruppe der meist niederländischen und flämischen Künstler die nach ihrer Ausbildung in der Heimat in Rom weiter lernten „bentvueghels“, „Bund-Vögel“, eine lustige Gesellschaft (Bent, Bund) die die klassische Kunst Roms studierte, arbeitete, gut mit einander auskam, sich gegenseitig unterstützte und Neulinge mit einem Fest empfing.
Sigrid Neuwinger hat im ArToll-Gebäude für mehr als einen Monat ein Heim für eine ähnliche Gruppe „vueghels“ organisiert. Von Herzlichkeit und Freude an der Arbeit gab es Zeichen genug während der Ausstellung. Nun fliegen diese Vögel bald wieder aus um Platz zu machen für andere Gruppen, unter anderem im April für Kunststudenten aus Paris, die im letzten Jahr für Überraschungen sorgten.
Zu dem Begriff "bentvueghels". Zu ArToll...
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