"Bin dabei, ein Abend, der hilft" im Gocher Kastell

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  Am Anfang war eine Idee.... eine Idee von Hilla Heien, wie man den Flüchtlingen in Kleve und Goch helfen kann. Und als sie die ersten Akteure ihrer geplanten Benefiz-Veranstaltung angerufen hat, hat sie sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, wie groß der Zuspruch und die Hilfsbereitschaft sein werden. Wer mehr wissen möchte, schaut am besten einfach auf die Homepage:
http://www.bin-dabei.com/
Wer dabei war, wird sicherlich noch lange von der großartigen Veranstaltung erzählen. Wer nicht dabei war, hat ganz sicher was verpasst. Übrigens: alle Akteure und Helfer haben das kostenlos gemacht. Einfach nur, um anderen Menschen, denen es nicht so gut geht zu helfen. Zahlreiche Sponsoren unterstützen den Abend. Viel Spaß bereitet vielen, um nur ein Beispiel zu nennen, das Geschicklichkeitsspiel der Volksbank. Auch die Spendenboxen für die Zuschauer wurden im Laufe das Abends gut gefüllt und über Bildschirme konnte das Publikum den Zwischenstand der Spenden mitverfolgen. Die anwesenden Flüchtlinge wurden von Hilla Heien in ihrer jeweiligen Landessprache Willkommen geheißen.

Als Akteure auf der Bühne wirkten mit: Die Kinder der Flying Familli, die das Eröffnungslied "Wunder geschehn" aus dem Musikal "Das Wunder von Bern" sangen. Das Herzenswunsch-Ensemble mit Reinhold Kohls, Elena Wolhorn, Aaron Nühlen und Conny Plath trugen sowohl nachdenkliche wie auch temperamentvolle Stücke vor. Zu Bildern, die die ARD exklusiv für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte, spielte das junge Talent Jannik Fibach am Klavier. Danach verzauberten Sven und Silke Combs mit einem Zauber-Act, den sie eigens für "Bin dabei" geschrieben hatten, ihr Publikum. Saxette aus Wesel zeigten ihr Können an den Saxophonen und spätestens bei "Pink Panther" schnipsen und tanzten alle im Publikum mit. Monika Voß aus Kevelaer brachte anschließend mit bekannten Schlagern den Saal zum Mitsingen. Dann kam "Otto" zu Besuch, zwar nicht der echte, aber Ulli Maaß aus Wesel schaffte es hervorragend, das Publikum in seine Otto-Parodie einzubinden und den unvorbereiteten Darstellern auf den Bühne sah man ihren Spaß an. Der bekannte Tenor Ricardo Marinello ließ mit seiner überragenden Stimme manche Gänsehaut den Rücken runterlaufen. Als er Hilla Heiens Lieblingslied "Wenn ich tanzen will" anstimmte, da konnte Hilla ihre Freudentränen nicht mehr zurückhalten. Dann kam Stimmung in den Saal. Das Humus-Ballett aus Kleve zeigte Teile aus ihrem Programm und erntete tosenden Beifall. Für Stimmung sorgte auch die Band K6 aus Goch, die mit Kölschen Liedern zum Schunkeln und Singen einluden. Aber auch die leisen Töne durfte bei ihrer Darbietung durften nicht fehlen. "Unsere Stammbaum" von den Bläck Fööss brachte die Botschaft rüber, dass alle Menschen gleich sind. Während Massive Beat, die als Höhepunkt den grandiosen Abend beschlossen, noch aufbauten, überbrückte Hilla Heien, die in ihrer Moderation des Abends von Torsten Matenaers begleitet wurde, die Pause mit einem Pur-Medley. Dann durfte gerockt werden. Massiv Beat heizte die Stimmung an und brachte mit gecoverten Liedern und eigenen Stücken auch zu später Stunde noch das Kastell zum brodeln. Natürlich durfte dabei auch nicht "Schrei nach Liebe" von den Ärzten fehlen.
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