Expedition in den Alltag Bochums: neue Ausstellung "Hundert und sieben Sachen" im Stadtarchiv

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Ein historisches Modell der Stadt Bochum ist in der Ausstellung zu sehen. (Foto: Stadtarchiv)

"Wir feiern in diesem Jahr ein kleines Jubiläum", erklärt Dr. Ingrid Wölk, Leiterin des Stadtarchivs, und erläutert, "seit zehn Jahren haben wir nun unsere Räumlichkeiten an der Wittener Straße und nehmen auch die Aufgaben als Zentrum für Stadtgeschichte, also als historisches Museum, wahr."

"Die Jubiläumsausstellung schließt an die Schau 'Neunzig und sieben Sachen' an, die wir vor zehn Jahren gezeigt haben, als die Sammlungsgeschichte der Stadt Bochum, die 1910 begann, 97 Jahre alt wurde", ordnet Wölk die Ausstellung "Hundert und sieben Sachen. Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien" in die Geschichte ihres Hauses ein.
Die Leiterin des Stadtarchivs macht jedoch auch deutlich, was die neue Ausstellung von "Neunzig und sieben Sachen" unterscheidet: "Vor zehn Jahren haben wir eine kulturgeschichtliche Ausrichtung verfolgt, jetzt sind wir näher an der Stadtgeschichte, wobei der Fokus auf der Alltagsgeschichte liegt." - So hat Herbert Grönemeyers "Bochum"-Album ebenso seinen Platz wie Max, der heiß geliebte Braunbär aus dem Tierpark, der nach seinem Tod fachgerecht präpariert worden ist. Die Geschichte des Bochumer Vereins findet ebenso ihren Niederschlag wie jüdisches Leben im 19. Jahrhundert. Der Bühnenbildner Martin Dolnik hat die Exponate kunstvoll in Szene gesetzt.

Infos
Die Ausstellung ist ab Sonntag, 11. Juni, zu sehen - und das im Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.
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