Jugendtheaterprojekt: "Das Jahr_Tausend_Kind"

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Die Bündnispartner Merima Horozovic , Mitarbeiterin des e57, Georg Malitz, künstlerischer Leiter der Kunsthallen Rottstr5, Mirjam Schmuck, kainkollektiv, Friederike Müller, Geschäftsführerin IFAK e. V., und Olga Laschko,Theaterpädagogin, (v. l.) freuen sich auf die Kennenlernphase, die in der nächsten Woche beginnt. (Foto: Molatta)
 

„Das Jahr_Tausend_Kind soll Jugendlichen eine Projektionsfläche bieten, um selbst kreativ zu werden“, beschreibt Mirjam Schmuck von der Künstlergruppe kainkollektiv die Offenheit, die das künftige Jugendtheaterprojekt ausmachen soll.

Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Olga Laschko geht sie ab diesem März ein lokales Bündnis mit der IFAK e. V. und den Kunsthallen Rottstraße5 ein.
„Wir sind auf der Suche nach Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Gemeinsam mit 15 bis 20 um die Jahrtausendwende Geborenen wollen wir an dem Projekt arbeiten. Dabei kann ein Jahr_Tausend_Kind oder aber auch ganz viele von ihnen entstehen“, so Mirjam Schmuck. Über ein Jahr lang wird an der Verwirklichung einer fiktiven Figur, die mit allen Visionen und Fähigkeiten für das kommende Jahrtausend ausgestattet ist, gearbeitet. „Im Sinne des offenen Konzeptes sollen die Jugendlichen einen Weg zu uns finden und dabei die Schwelle zu Kunst und Kultur überschreiten. Dabei ist der Zusammenschluss mit dem Jugendstadtteilzentrum e57 besonders toll, da die Jugendlichen vor Ort bereits vernetzt sind“, freut sich Mirjam Schmuck.
Friederike Müller, Geschäftsführerin der IFAK, weiß, dass die Jugendlichen durchaus ein Interesse daran haben, selbst kreativ zu werden und freut sich über die Möglichkeit einer stadtteilübergreifenden Vernetzung: „Neben dem e57 wird das Jahr_Tausend_Kind auch im Mehrgenerationenhaus in Dahlhausen an die Jugendlichen herangetragen. Ich glaube, dass unsere Jugendlichen sehr offen sind. Hier wird Kultur dann noch einmal ganz anders definiert.“
Zunächst möchte das Projektteam in eine Kick-Off-Phase gehen und mit dem Angebot verschiedener Workshops – mit den Schwerpunkten Theater, Parkour und neue Medien – die Möglichkeit schaffen, eine erste Richtung einzuschlagen.
„Die Jugendlichen müssen erst einmal Feuer fangen. Wir wollen eine Fläche schaffen, auf der ein Prozess stattfinden kann, bei dem die Teilnehmer selbst entscheiden, in welche Richtung es geht, und bei dem sie auch eigene Ängste und Wünsche loswerden können. Sollte beispielsweise ein Comic-Workshop von den Jugendlichen favorisiert werden, haben wir die Möglichkeit, durch unser Bündnis und die Vernetzung mit verschiedensten kulturellen Einrichtungen dementsprechend weitere Experten mit ins Boot zu holen“, erläutert Olga Laschko das Potenzial des Projektes. Angelegt auf über ein Jahr, soll eine erste Zwischenpräsentation des „Jahr_Tausend_Kindes“ im Oktober 2015 stattfinden, in welcher Form wird sich noch zeigen. Im weiteren Verlauf wird es 2016 eine Intensivphase geben, die wiederum zu mehreren Präsentationen im darstellenden Bereich führen soll.
Das Projekt wird vom Bundesverband freie Theater im Programm „tanz+theater machen stark“ gefördert. Zusammen mit den Bündnispartnern gehen das kainkollektiv und Olga Laschko ab sofort auf die Suche nach jugendlichen Teilnehmern, die das „Jahr_Tausend_Kind“ entwerfen möchten. Die Workshops werden sowohl im Kinder- und Jugend-Stadtteilzentrum e57 in Goldhamme als auch in den Kunsthallen Rottstraße5 stattfinden. Das Angebot ist kostenlos.


Das Projekt
- Kennenlerntermine: Parkourtraining und Theaterworkshops, 4. und 5. März, 16.30 bis 19.30 Uhr, Kinder- und Jugendstadtteilzentrum e57, Essener Straße 57, die Teilnehmer werden gebeten Sportzeug mitzubringen.

- Intensivworkshops: Par-kourtraining und Theaterworkshop, 27. März, 15 bis 19 Uhr, e57.
Parkourtraining, 28. März, 11 bis 15 Uhr, e57.
Film- und Medienworkshop, 28. März, 11 bis 15 Uhr, Kunsthallen, Rottstraße 5.

- Regelmäßige Kurse: 13. April bis 29. September, jeden Montag, 17 bis 19 Uhr, e57.

- Kontakt: Mirjam Schmuck und Olga Laschko, Jahr_Tausend_Kindyahoo.de oder im e57 unter Tel.: 64163.
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