Autobahnkreuz Bochum - Unfall auf A 40 - Zehn Personen verletzt - Sechs Fahrzeuge beteiligt

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Die Unfallstelle am Donnerstagabend. (Foto: Karsten John)
Auf der A 40 ereignete sich am Donnerstag, 21. Februar, gegen 20:07 Uhr, am Autobahnkreuz Bochum - Fahrtrichtung Dortmund - ein schwerer Verkehrsunfall. Beteiligt waren sechs Fahrzeugen, zehn Personen wurden verletzt.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei blieb ein Sattelzug mit einem Reifenschaden in der Nothaltebucht neben dem Beschleunigungsstreifen liegen. Das Fahrzeug ragte etwa 50 Zentimeter in die Fahrbahn. Der Fahrer schaltete die Warnblinkanlage ein und sicherte so den Sattelzug ab.

Hinter dem LKW bildete sich auf dem Beschleunigungsstreifen ein Stau. Eine 25-jährige Frau aus Braunschweig, eine 48-jährige Frau aus Fulda, eine weitere 69-jährige Frau aus Tann/Landkreis Fulda, sowie ein 28-jähriger Bochumer, mussten ihre Autos am Stauende stark abbremsen und kamen zum Stillstand.

Eine 22-Jährige aus Sprockhövel fuhr mit ihrem Lkw Iveco Daily ebenfalls den Beschleunigungsstreifen. Sie bemerkte das Geschehen zu spät und fuhr auf das Stauende auf. Durch den Aufprall wurden die vier Pkw am Stauende ineinander geschoben. Der Iveco schleuderte nach links in den Bereich der Fahrbahn. Hierbei erfasste er den Pkw eines 27-jährigen Dortmunders, der den linken Fahrstreifen befuhr.

Durch den Verkehrsunfall wurden insgesamt zehn Personen verletzt, davon eine Person schwer. Die verletzten Personen wurden zunächst zur ärztlichen Versorgung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Der Gesamtschaden wird auf ca. 95.000 Euro geschätzt.

Durch die dreistündige Vollsperrung der A 40 in Fahrrichtung Dortmund, staute sich der Verkehr zwischenzeitlich auf eine Länge von etwa zehn Kilometer.
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