Die GRÜNEN in Bochum oder - wir wollen unser Geld zurück...

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Ich dachte natürlich zuerst an einen Scherz allerdings verdichten sich die Hinweise, dass die GRÜNEN es leider wirklich ernst meinen.

Jetzt ist es sozusagen "amtlich" - denn wie ich aus dem POTTBLOG erfahren musste, wollen die GRÜNEN in Bochum nun tatsächlich einen eigenen Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters unserer Stadt im September ins Rennen schicken...


Wie der aufmerksame Bochumer Bürger mitbekommen hat, leidet die Stadt ja unter akuter Geldnot - nicht zuletzt entscheidend mitverursacht durch den grünen Kämmerer Dr. Busch.
Die vielfältigen finanziellen Probleme der Stadt, die also massgeblich durch die GRÜNEN mitverantwortet werden, halten sie jedoch nicht davon ab, nach dem so "erfolgreichen" Kämmerer aus den eigenen Reihen, einen eigenen Kandidaten für das höchste Amt zu nominieren, statt sich für das Ergebnis Ihrer desaströsen Finanzpolitik zu schämen.

Wahrscheinlich kann man als Kämmerer noch nicht genug Schaden anrichten, deshalb muss es nun gleich ein grüner Oberbürgermeister sein.

Liest man sich jedenfalls das Statement von Herrn Max Lucks aus dem Vorstand der Grünen im Pottblog durch, darf man wohl fragen, ob die GRÜNEN nun endgültig jeden Sinn für die Realität verloren haben:

ZITAT:
“Gleichwenn wir GRÜNE seit gut 15 Jahren gemeinsam mit der SPD im Rat an einer bunten, ökologischen und solidarischen Stadt arbeiten, gehen wir selbstbewusst in die Oberbürger*innenmeister*innenwahl im September. Sowohl Verhandlungen als auch eine eigenständige Kandidatur sind nicht ausgeschlossen. Unser Ziel ist es, bei der OB-Wahl der Stadt ein Angebot zu machen, um drängende Probleme zu lösen und Bochum noch stärker für die Zukunft zu machen. Das Urteil des ADFC zur Fahrradfreundlichkeit zeigt einmal mehr: In Bochum ist noch viel zu tun für GRÜNE Politik! Deswegen gilt für uns: Die Inhalte entscheiden. Nicht das Parteibuch.”


Da muss ich jetzt doch mal fragen - was meint Herr Lucks damit, wenn er sagt, dass die GRÜNEN seit 15 Jahren mit der SPD an einer "bunten, ökologischen und soliodarischen Stadt" arbeiten?

Er meint damit wohl, dass es den GRÜNEN zusammen mit der SPD bei aller "Buntheit" in den letzten 15 Jahren völlig entgangen ist, Bochum finanziell auf sichere Beine zu stellen, dass es bei aller "Soilidarirtät" völlig egal zu sein scheint, dass Bochum aus dem letzten Loch pfeift, und kein Geld für nichts mehr da ist.
Naja, wer seine Prioritäten auf "Fahrradfreundlichkeit" legt, kann sich eben um Kleinigkeiten wie z.B. einen ausgeglichenen Haushalt keine Gedanken machen...

Die GRÜNEN Erfüllungsgehilfen der Bochumer SPD haben diese Stadt seit 15 Jahren am Kragen gepackt und wirtschaften sie gemeinschaftlich in Grund und Boden.

Wenn man bei den GRÜNEN also behauptet, "Bochum noch stärker für die Zukunft zu machen" wollen, stellen sich mir 2 Fragen:

1.) Was haben Sie denn die letzten 15 (!!!!) Jahre gemacht?
2.) Ist Bochum nicht jetzt schon fit für die Zukunft oder einfach nur fit für den Konkursverwalter???

Diese Art der Realitätsverweigerung ist Schlag ins Gesicht eines jeden Bochumers und ich kann jedem Bürger nur dringend empfehlen, sich die Leistungen bzw. Ergebnisse von 15 Jahren SPD / GRÜNEN in Bochum einmal genau anzusehen....

Die Aussage des Herrn Lucks: "In Bochum ist noch viel zu tun für GRÜNE Politik" klingt da schon fast wie eine Drohung....



Da fallen Facebook Äusserungen eines Ratsmitgliedes der GRÜNEN, der doch jüngst etwas wie "Nie wieder Deutschland" auf seiner Seite zum Besten gab, schon fast nicht mehr ins Gewicht...
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Wolfgang Demolsky aus Bochum | 25.02.2015 | 17:17  
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