FDP: Berufsbildungsmesse nicht durch Proteste gegen Bundeswehr überlagern.

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Haltt: "Bundeswehr gehört weiterhin in die Mitte der Gesellschaft."

Am 9. und 10. September 2015 findet wieder die Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet im "RuhrCongress" statt. Wie in den letzten Jahren sind von verschiedenen Gruppen Proteste gegen die Präsenz der Bundeswehr auf der Messe angekündigt. "Natürlich ist es vollkommen legitim, wenn Gruppierungen deutlich machen wollen, dass sie den Auftritt der Bundeswehr auf der Messe ablehnen", so Felix Haltt, stellv. Kreisvorsitzender der FDP Bochum. "Der Protest wird sich dann aber hoffentlich an Spielregeln halten. Wir setzen auf entsprechendes Fingerspitzengefühl aller Beteiligten sowie einen Verzicht auf unnötige Provokationen oder überharte Reaktionen. Vielleicht kann dann auch mal eine Berufsbildungsmesse stattfinden, die nicht allein von diesem Thema überlagert wird, sondern bei der die guten Informationsmöglichkeiten für die Jugendlichen im Vordergrund stehen."

Die FDP hält einen Stand der Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse, bei dem über militärische und zivile Berufe bei der Bundeswehr informiert wird, weiterhin für legitim. Haltt weiter: "Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, der seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Rolle zum Schutz der Menschen in Deutschland und zur Sicherung unserer parlamentarischen Demokratie zukommt. Es handelt es sich um eine Bürgerarmee, die fest in die vielfältigen Strukturen unserer freiheitlichen Gesellschaft eingebunden ist. Unser Respekt gilt den Soldatinnen und Soldaten, die ihre Aufgaben auf der Basis des Grundgesetzes und im Auftrag der Legislative für diese Gesellschaft erfüllen. Das Leitbild des Staatsbürgers in Uniform hat auch nach der Aussetzung der Wehrpflicht seine Gültigkeit. Daher sollte sich auch die Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse präsentieren dürfen."

Haltt kritisiert Tendenzen, die Bundeswehr sowie die Soldatinnen und Soldaten gesellschaftlich auszugrenzen: "Wer die Bundeswehr aus den gesellschaftlichen Strukturen unseres Landes herausdrängt, darf sich nicht wundern, wenn er irgendwann wieder mit einem Staat im Staate aufwacht."
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