Polizeipräsidentin überreicht Kirche Kondolenzbuch

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Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier und der Personalratsvorsitzende Holger Richter (r.) übergaben das Kondolenzbuch an Superintendent Dr. Gerald Hagmann.

Superintendent dankt für Unterstützung der Bochumer Erklärung


„Wir haben dieses außergewöhnliche Bekenntnis zu Demokratie und Frieden gerne unterstützt!“, so äußerte sich Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier am 16. Dezember anlässlich der Übergabe eines Kondolenzbuches an Superintendent Dr. Gerald Hagmann vom Evangelischen Kirchenkreis Bochum.

Auf Initiative der Polizeipräsidentin und des Personalratsvorsitzenden Holger Richter lag das Buch nach den schrecklichen Anschlägen von Paris in der Zeit vom 16. bis 27. November an einem Kondolenztisch im Foyer des Polizeipräsidiums Bochum aus. Alle Mitarbeiter der Polizei in Bochum, Herne und Witten aber auch alle Besucher des Hauses hatten die Möglichkeit, die „Bochumer Erklärung“ zu unterzeichnen und somit der empfundenen Ohnmacht und Angst entgegenzuwirken.

Superintendent Hagmann nahm das Kondolenzbuch mit über hundert Unterschriften im Namen des Evangelischen Kirchenkreises Bochum – dem Mitinitiator der „Bochumer Erklärung“ – entgegen. Sichtlich bewegt äußerte er, dass er sehr dankbar sei für diese beeindruckende Geste. „Gemeinsam den Terror zu ächten ist ein nachdrückliches Signal für ein freiheitliches Zusammenleben in unserer Stadt und in ganz Europa“, erklärte Hagmann.

Zwei Tage nach den Terror-Attacken von Paris hatten Repräsentanten des öffentlichen Lebens die „Bochumer Erklärung“ auf den Weg gebracht: „Wir achten uns, wir ächten den Terror!“, hieß es darin. Das Ziel: Dem Terror jede Sympathie, jedes Verständnis, jede Legitimation entziehen. Mittlerweile haben über 2.600 Unterstützer das Manifest im Internet unter www.terror-aechten.deunterschrieben.
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