Thomas Evers wechselt ins NRW-Gesundheitsministerium

Einen Bildband über die A40 erhielt Prof. Thomas Evers als Andenken an seine Autofahrten zur Arbeitsstelle in Bochum von hsg-Präsidentin Prof. Anne Friedrichs. Foto: hsg
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Prof. Dr. Thomas Evers, Vize-Präsident für den Bereich Studium und Lehre an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, wurde am 3. April 2018 mit einer kleinen Feier im Atrium der hsg verabschiedet. Er wird zum 9. April 2018 als Gruppenleiter in das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen wechseln.

In ihrer Rede kündigte hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs an, dass Thomas Evers „in spätestens zwei Wochen“ ihre Bitte um einen Antrittsbesuch auf seinem Schreibtisch vorfinden werde. Thomas Evers wird im Gesundheitsministerium die Gruppe leiten, die sich um die ‚Gesundheitsfachberufe‘ kümmern wird. Friedrichs: „Da Sie für die Modellstudiengänge zuständig sein werden, haben Sie auch künftig nicht nur für uns, sondern für ganz Nordrhein-Westfalen Bedeutung.“

Die hsg-Präsidentin bedankte sich bei Thomas Evers für sein „großes Engagement und sein großes Interesse“ als Pflege-Professor sowie in seiner Funktion als Vize-Präsident. Das Amt hatte er am 1. März 2015 angetreten. Er gehe nun "back to the roots", also zurück zu den Wurzeln, sagte Friedrichs, da Evers als Referent im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW tätig war, bevor er im September 2013 als Professor für gerontologische und geriatrische Aspekte in der Pflege an die hsg kam.

Ein Herzensanliegen sei ihm seine Aufgabe als ‚Beauftragter für die Belange von Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit‘ an der hsg gewesen, die er von Mitte März 2014 bis Mitte Dezember 2016 ausübte, erklärte Anne Friedrichs in ihrer Lobrede, in der sie all die Themen auflistete, um die sich Thomas Evers in den vergangenen drei Jahren in dem Amt als Vize-Präsident für Studium und Lehre beschäftigte. Künftig werde er im Ministerium gesundheitspolitisch Einfluss nehmen können. Dabei wünschte sie ihm viel Glück und Erfolg.

„Wer gute Arbeit und Leistung bringt, den adelt ein Karrieresprung“, sagte Prof. Dr. Werner Havers, der als Vorsitzender des hsg-Hochschulrates das Wort an Prof. Evers richtete. Er habe Thomas Evers immer gut informiert wahrgenommen und ihn als wesentlichen Ansprechpartner für die Probleme der Hochschule bei der Akademisierung der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe kennengelernt. Sein Wechsel ins Ministerium könne als „Wissenstransfer von der Hochschule in die Gesellschaft“ angesehen werden, so Havers. Ein Päckchen mit einer Bütterken-Dose überreichte Werner Havers als Erinnerung an das Ruhrgebiet dem scheidenden Vize-Präsidenten – „aber aus Silber und deshalb können Sie sie auch in Düsseldorf gebrauchen“, scherzte er.

„Wo Du hingehst, Thomas, kannst Du viel bewirken“, sagte Prof. Dr. Eva Waller, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales der Hochschule Bochum in ihrer Rede, die sie im Auftrag der Vize-Präsident*innen für Studium und Lehre der Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens hielt. Sie erzählte, dass sie Thomas Evers als humorvoll und sachlich, verantwortungsbewusst, zuverlässig und engagiert kennen- und schätzen gelernt habe. „Studium und Lehre hast Du als Kerngeschäft, als zentrales Qualitätsmerkmal von Hochschulen angesehen“, beschrieb Eva Waller das Hauptmotiv des Wirkens von Thomas Evers in der Arbeitsgruppe der Vize-Präsidenten für Studium und Lehre.

Thomas Evers selbst betonte in seiner Rede vor den geladenen Gästen, dass er die hsg nicht verlasse, „weil ich hier nicht gern gearbeitet habe“. Er sei fasziniert davon, welche Möglichkeiten die Hochschule für Gesundheit habe, um an der Weiterentwicklung der Akademisierung der Gesundheitsfachberufe mitzuwirken. „Wir können viel aus der hsg heraus entwickeln“, sagte er und betonte, dass die Politik erkannt habe, dass das Feld weiterzuentwickeln sei. Ihm habe es viel Freude gemacht, junge Menschen auf den Weg zu einer anspruchsvollen Tätigkeit in der Gesundheitsversorgung zu bringen und zu sehen, welche Persönlichkeiten sich dabei entwickeln. Da er aber auch ein Mensch sei, der sehr mit seiner Heimat verbunden ist, freue er sich, auf die herausfordernde Tätigkeit in der Nähe seiner Familie.

Autor:

Christiane Krüger aus Bochum

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