Wirtschaftsausschuss des Landtages appelliert: Gespräche bei Opel fortsetzen

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Der Düsseldorfer Landtag (Foto: Molatta)

Eindringlich hat der Wirtschaftsausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen in seiner heutigen Sondersitzung zur Lage bei Opel Bochum an alle Beteiligten appelliert, die Gespräche nicht abreißen zu lassen.

Die Ausschussmitglieder waren sich nach dem Bericht von Wirtschaftsminister GarreltDuin (SPD) über die aktuelle Situation bei Opel fraktionsübergreifend einig, dass die Landesregierung bei den Gesprächen die Rolle als unabhängige Moderatorin übernehmen soll. Es sei notwendig, in und für Bochum gemeinsam Zukunftsperspektiven zu erarbeiten.

Übereinstimmend wurde auch die Einschätzung von Minister Duin zur Kenntnis genommen, dass Opel Bochum kein lokales Thema, kein Thema nur der Wirtschaftsförderung der Stadt Bochum sei, sondern ein Problem, das die Region betreffe. Bochum müsse als Standort der Produktion erhalten bleiben; die Schließung des Werks durch Verhandlungen verhindert werden. Deshalb müsse auch an der Konstruktion und der Perspektive 2022 festgehalten werden, mit der Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden sollen.
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Volker Dau aus Bochum | 25.03.2013 | 13:11  
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