Westend: Radweg, Tunnel und Platz sind fertig

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Die Stützmauer am Tunneleingang wurde durch Künstler Marcus Kiel neu gestaltet. (Foto: Stadt Bochum)

Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch hat am vergangenen Freitag wichtige Baumaßnahmen im Stadtumbaugebiet Westend vorgestellt und gemeinsam mit dem Künstler Marcus Kiel die künstlerische Gestaltung an der Stützmauer am Tunneleingang eingeweiht.

Die Stadt und NRW.URBAN konnten mit der Gestaltung des Platzes zwischen „Colosseum“ und Parkhaus Jahrhunderthalle, dem Bau eines Geh- und Radweges zwischen dem Kreisverkehr Kohlenstraße und dem Tunnel unter der Alleestraße sowie der Rampe zur Wattenscheider Straße in den vergangenen Monaten wichtige Teilprojekte im Umfeld der Innenstadt West abschließen. Mit dem Geh- und Radweg und dem Tunnel Alleestraße wird das Stadtumbaugebiet Westend nun optisch und funktional mit dem angrenzenden Westpark und seinem „Grünen Rahmen“ verknüpft. Die westliche Tunnelröhre des ehemaligen Betriebstunnels von ThyssenKrupp, wurde vollständig verfüllt und in die östliche Röhre wurde ein Wellrohr eingebaut, durch das der Geh- und Radweg führt. Eine 4,5 Meter hohe Stützmauer, die der Bochumer Künstler Marcus Kiel gestaltet hat, wurde entlang der Wattenscheider Straße zur Überbrückung der Höhendifferenz gebaut. Der Geh- und Radweg verläuft weiter parallel zur Stahlhauser Straße bis zum Kreisverkehr an der Kohlenstraße mit der Skulptur „Stahlhalla“. Die Bauausführung dauerte 16 Monate und kostete rund zwei Millionen Euro, die aus Mitteln der Städtebauförderung kommen. Durch die Fertigstellung dieser Wegeverbindung, die am Endpunkt der Erzbahntrasse anschließt und den Westpark einschließlich Jahrhunderthalle als Highlight und Ankerpunkt der Route Industriekultur mit dem Schlosspark Weitmar verbindet, ist eine neue, attraktive Freizeitroute entstanden. Die Bewohner aus Goldhamme und Stahlhausen können nun ihr Quartier besser fußläufig oder mit dem Fahrrad erreichen.
Fertig ist auch der Platz zwischen „Colosseum“ und Parkhaus Jahrhunderthalle, dabei wurde das ehemalige Stellwärterhäuschen gesichert. Kanäle wurden verlegt, die Fläche gepflastert und asphaltiert und das Areal begrünt. Ein Beleuchtungskonzept des Büros „licht-raum-stadt“ erhellt nun nachts den Platz, und beleuchtet die Fassade des Colosseum und das Stellwärterhaus.
In acht Monaten hat NRW.URBAN in enger Abstimmung mit Stadt, Entwicklungsgesellschaft Ruhr (EGR), Bochumer Veranstaltungs-GmbH und ThyssenKrupp Steel Europe AG rund 640.000 Euro verbaut.
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