Kartoffelchips im Windkanal

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Es gibt Studien, die helfen uns die Welt oder unseren Alltag besser zu verstehen. Dann wiederum gibt es Untersuchungen, die lassen eher am Geisteszustand des Auftraggebers zweifeln.

Eine britische Physikerin der Uni Bristol wollte wissen, welche Kekse möglichst wenig aufweichen, wenn sie in Tee getunkt werden. Sie kam zu dem sagenhaften Ergebnis: Einseitig mit Schokolade bestrichenes Gebäck läßt sich länger tunken, weil es stabiler ist. Wer hätte das gedacht?

Getreu der viel bemühten Phrase des Kabarettisten Hagen Rethers „Die finden auch alles raus!“ hat ein kalifornisches Wissenschaftler-Team den Windkanal mit Kartoffelchips bestückt, um diese auf ihre Aerodynamik-Tauglichkeit zu testen. Die Herren Forscher müssen vor Spannung fast geplatzt sein, als sie dann herausfanden: Die schnittigsten Chips, die ohne Zweifel auch jeden ADAC-Test mit Bravour bestanden hätten, waren „Pringles“, Geschmacksrichtung Sauerrahm und Zwiebeln.
Hätte sich die Forscher selbst hineingestellt, würde mich interessieren, wie viel Wind am anderen Ohr wieder rausgekommen ist.
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