Dinslaken Entenrennen 2015: Von Marylin bis Donald Wendler

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Vertreter der fünf Veranstalteter: Inner Wheel Club Wesel-Dinslaken-Walsum, Rotary Club Walsum/Niederrhein, Lions Club Dinslaken und Lions Club Dinslaken 2012 sowie Rotary Club Wesel-Dinslaken mit besonders originellen Renn-Enten. (V.l.) Gudrun Vogel, Dr. Hans-Georg Adam, Dr. Anita Sählbrandt, Marc Hellmich und Christiane Seltmann. Foto: cd
 
Beim Entenschönheits-Wettbewerb kamen die Jury-Mitglieder um Volker Schürmann und Michael Wendler bei soviel geballter Enten-Pracht ins Schwitzen. Foto: Cornelia Lesemeister.
Dinslaken: Altmarkt | Dinslaken fiebert dem großenEnten-Rennen am 26. April auf dem Rotbach entgegen:

Den Startschuss zum 2. großen Enten-Rennen auf dem Rotbach wird Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger persönlich um 11.30 Uhr von der Brücke an der Sterkrader Straße in Hiesfeld abfeuern. Dann gehen 5800 Gummi-Enten mit Hilfe eines Krans und einem unbestechlichen Start-Käfig gleichzeitig baden.


Die Strömung des Rotbachs (wenn nötig durch einen spontanen Schlauchtest der freiwilligen Feuerwehr verstärkt) soll die zum Teil prächtig bemalten Schwimmvögel die 2300 Meter lange Rennstrecke zum Altmarkt tragen.

Achtung: Bis Freitag, 24. April bitte alle Enten bei Zweirad-Vogel in der Krengelstraße 131 für den Start abgeben. Am Renntag selbst kann man dies nur noch zwischen 9 und 11 Uhr direkt am Start auf der Brücke tun.

Das große Familienfest am Altmarkt beginnt um 11 Uhr mit Hüpfburg, zahlreichen süßen, rustikalen, alkoholfreien Leckereien und eingängiger musikalischer Unterhaltung durch „Jens and Friends“, die für die richtige Renn-Stimmung sorgen wollen. Natürlich kann der Renn-Verlauf hier bis zum Ziel-Einlauf bequem in Echtzeit verfolgt werden!

Und wenn die Technik wie geplant funktioniert, werden sogar Live-Übertragungen in Bild und Ton möglich sein!

Denn, wenn die, in Lions- , Rotary- und Inner Wheels-Clubs samt ihren Jugendorganisationen bestens organisierten Dinslakener Bürger, Geschäftswelt, Verbände, Vereine, soziale Einrichtungen, Künstler, Sportler - mit und ohne - politischem und/oder Stadtverwaltungs-Hintergrund, sich für eine gute Sache engagieren, dann werden plötzlich ungeahnte kreative Kräfte frei und es ist buchstäblich alles möglich!

Mit dem Erlös der spektakulären Event-Aktion werden u.a. das „Hexenhaus“ an der Brückstraße mit seiner offenen Jugendarbeit und andere heimische soziale Jugendprojekte unterstützt.(Mehr unter: www.entenrennen-dinslaken.de).

Bei der offiziellen Pressekonferenz in der Volksbank Dinslaken gaben die ehrenamtlichen Organisatoren einen Einblick in die Vorbereitungen: Die erste von unzähligen Arbeitssitzungen hatte bereits vor einem dreiviertel Jahr stattgefunden. (Und da war das Rahmenprogramm u.a. mit der Wahl zur schönsten Renn-Ente, im Friseur-Salon Schürmann an der Wallstraße, noch gar nicht mit eingerechnet).
Enten-Schönheitswettbewerb-Jury-Mitglied war u.a. auch Michael Wendler, der verblüfft einer Wendler-Ente mit Maske (passend zu seinem neuen Hit „Die Maske fällt“) in die großen Augen schauen durfte.

Und um gleich allen möglichen Vorurteilen das Wasser abzugraben, sprachen die Veranstalter Klartext: „Die Enten machen das alles freiwillig! Niemand wird zu irgendwas gezwungen. Und keine einzige Ente wird im Rotbach zurück gelassen!“

Dafür sorgen z.B. die Angler-Jugend, die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr, des THW und des DRK. Die zum Teil mit Anglerhosen und anderer wasserdichter Ausrüstung im Rotbach stehend dafür sorgen wollen, dass verirrte oder im Ufergestrüpp verfangene Enten sicher freigestochert werden.

Auch das Thema Doping war auf der Pressekonferenz kein Tabu: „Ja, es gab auch schon Dopingvorfälle bei Enten-Rennen. Wohlgemerkt nicht in Dinslaken. Hier wurde ausdrücklich in den Renn-Bedingungen darauf hingewiesen, dass keine Motoren, Seile oder Segel an der Ente angebracht werden dürfen. Aber bei internationalen Enten-Rennen haben ein paar ganz besonders schlaue Witzbolde mit Hilfe einer Plastikspritze Wackelpudding im Enten-Inneren platziert, um den Schwerpunkt tiefer zu legen. Übrigens ohne Erfolg!“

Ausführlich gedankt wurde allen Sponsoren, Freunden und freiwilligen Helfern (www. entenrennen-dinslaken.de) des Groß-Ereignisses, die nicht nur für ein sicheres Rennen und das Familienfest sorgen, sondern auch die zahlreichen attraktiven Preise im Gesamt-Wert von 7000 Euro ermöglicht haben.

Die drei schnellsten Enten (ein Trichter sorgt dafür, dass jeweils nur eine Ente ins Ziel schwimmen kann) können für ihre Besitzer z.B. einen Reisegutschein im Wert von 1000 Euro, ein i-Pad und ein Gazelle-Hollandrad gewinnen. Die langsamste Ente gewinnt sinnigerweise ein Fitness-Training für Herrchen oder Frauchen. Die aus dem Rotbach gefischten Enten können als Souvenir an der St. Vincentius Stadtkirche abgeholt werden. (Ohne Garantie auf die ursprünglich eigene Ente!)

Auf die Frage, ob man das Enten-Rennen zu einer regelmäßigen alljährlichen Einrichtung machen wolle, wurde heftig abgewinkt.

Denn „der Aufwand ist schon enorm und nicht jedes Jahr zu stemmen“. So sind auch seit dem ersten Dinslakener Entenrennen 2001 ganze 14 entenfreie Jahre der Erholung ins Land gegangen, bis man sich wieder auf eine neue „Duck-Race“ einigen konnte: „Wir konzentrieren uns jetzt erstmal auf den kommen Sonntag!“, kam es daher einstimmig vom erschöpften - aber glücklichen Orga-Team, so kurz vor dem Endspurt. (Text: Caro Dai).
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