Stadtwerke Dinslaken: Drei Tage auf Starkstrom

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Max Mutzke und Monopunk. Foto: Heinz Kunkel.
Die Stadtwerke Dinslaken feierten ihren 110. Geburtstag mit einem elektrisierenden Programm. Ein kultureller Weckruf für die ganze Stadt: Mit einem handverlesenen Programm aus hochkarätigen Musikern und Premium-Gastronomie setzte der „Club 110“ Maßstäbe.

Die Kathrin-Türks-Halle war nicht wieder zuerkennen. (Leider nur) für drei Tage wurde hier der „Club 110“ von den Stadtwerken Dinslaken eröffnet. Und plötzlich war lässig elegante Lounge-Atmosphäre, bequeme, schwarze Ledersessel, geschmackvoll arrangiert vor SD-orangem Ambiente mit viel buntem warmen Lichtdesign angesagt: 110. Geburtstag feiert man schließlich nicht alle Tage. Die ganze Stadt war schon gespannt, was sich die Stadtwerke-Macher zu ihrem Ehrentag würden einfallen lassen. “Auf die Kralle hauen“ ist ja nicht der Stil des Hauses.

Bereuen nichts: „Die Schoenen“

Aber gern höchste Qualität auch in der Mischung. Und gern Szenestars im Kontrast zu Newcomern, die gerade beginnen, die Welt zu erobern. Diese Mischung ist auch hier voll aufgegangen. Los gings am Tag der Deutschen Einheit mit dem Schwarzweiss-Filmklassiker „Frankenstein“. Dr. Frankenstein erschafft sein berühmtes gleichnamiges Monster im Starkstrom-Blitzgewitter. Ebenfalls sehr beeindruckend: Die von Christian Kleinespel live-eingespielte Original-Filmmusik. Danach gehörte die Bühne den „Schoenen“, die - vorzüglich instrumentiert - ihrer stimmgewaltigen Sängerin Anne Schoenen in die Welt der französischen und deutschen Chansons folgten. So wie auch das durchweg begeisterte Publikum.
Tags drauf am Nachmittag entführten „Ali Baba und die 40 Räuber“ viele Kinder in die Welt von „1000 und einer Nacht“. Beim 110. Kickerturnier konnte man sich ein bisschen für den bevorstehenden Lounge-Abend fit machen.

Zum Niederknien: „Marie and the Radcat“

Denn auf die neuen Dinslakener „Lounge-Lizards“ wartete ein besonderer musikalischer Leckerbissen „Marie and the Redcat“, die mit ihrem unbekümmerten, warmen, englischen Pop richtig abräumten: Das Publikum „erzwang“ mit tosendem Applaus gern gewährte Zugaben. Am Samstag war Max-Mutzke-Tag. Der sympatische Sänger mit der großen Stimme sang sich begleitet von der Formation „Monopunk“ mit bestem Pop, Jazz und Soul in die Herzen der Zuschauer. Natürlich durften auch seinen Hits „I Can´t Wait Until Tonight“ und „Let It Happen“ nicht fehlen. Riesen-Applaus vom vollen Haus! Alte und neue Fans kriegten sich nicht mehr ein. So waren Nanni und Jenny extra nach Dinslaken angereist: „Wir sind vier Stunden mit dem Auto gefahren, um Max live zu erleben. Er war wieder einmal der Wahnsinn.“
Und wenn`s am Schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören: Das Finale mit „Stahl Fatal“ im Anschluss vor der Halle beeindruckte lautstark mit originellen Instrumenten aus „Heavy-Metal-Schrott“ und großem Feuerspektakel. Auf die nächsten 110 Jahre!cd/mf
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