Jürgen Krüger stellt Fotografien zum Thema "Wasser" in der Bibi am See aus

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In den nächsten Wochen ist in der Bibi am See die Fotos-Serie von Jürgen Krüger zum Thema Wasser ausgestellt. (Foto: Burkhard Möcklinghoff)
Dorsten: BiBi am See |

In einem feierlichen Akt eröffnete Burkhard Möcklinghoff, stellvertretender Leiter der Gesamtschule Wulfen, die Fotoausstellung von Jürgen Krüger mit dem Thema „Wasser“. Seine Bilder sind in den nächsten Wochen in den Räumlichkeiten der Bibi am See ausgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich. Zu den geladenen Ehrengästen zählte auch Peter Broich vom Dorstener Kunstverein, der den Kauf der Bilderrahmen finanziell großzügig unterstützte.

Der ambitionierte Fotograf war früher Sozialpädagoge an der Gesamtschule und leitete über Jahrzehnte die Foto-AG und prägte somit das Foto­verständnis von Gene­rationen von Schülern. Er wolle in seinen Bildern mehr zeigen, als das bloße Abbild einer Situation, eines Ortes oder einer Landschaft, sagte Möcklinghoff. Jede dieser Fotografien gebe dem Be­trachter einen anderen Blick auf das Element Wasser, auf dessen Zustände, dessen Eigenschaften und ließe ihn nachdenken über dessen Bedeutungen und seine Erfahrungen mit diesem Element.
Für die Ausstellung hat Jürgen Krüger Reisebilder aus seinem Schaffenswerk herausgesucht. Man begegnet hier dem Element Wasser an sehr unterschiedlichen Orten Europas, ausgehend von Holsterhausen, der Heimat des Künstlers, über Fjorde Norwegens, über das Meer der Normandie bis hin zum Neusiedler See in Österreich. Der Reiz der Bilder besteht weniger in der Unterschiedlichkeit der Orte, sondern vor allem in dem Blick auf das Element Wasser.
Das Wort „Fotografieren“, das aus dem Griechischen kommt, bedeutet „Malen mit Licht“. Dieser altertümlich anmutende, bildlich umschreibende Begriff macht deutlich, was ein Fotograf im Unterschied zum Knipser macht: Er wendet die Technik der Fotografie kontrolliert an, um ein Bild zu schaffen. „Diese Bilder“, erklärt Burkhard Möcklinghoff „sind bewusst gewählte Aus­schnitte aus der vom Fotografen wahrgenommenen Wirk­lichkeit, aus einer genau bestimmten Perspektive. Hier wirken dann alle die Elemente des Bildes zusammen, um so zu einem anderen, einem neuen Bild mit möglicherweise einer neuen Bedeutung zu werden.“ Wirkliches Fotografieren sei ein schöpferischer Akt, der im Kopf des Fotografen entstehe, und der Fotograf setze dann die Technik kontrolliert ein, um das Bild zu erzeugen. Er schaffe so eine Verdichtung der Wirklichkeit, ergänzte Möcklinghoff, wenn beispiels­weise ein vertrau­ter Bach tintenschwarzes Wasser führe – mitten durch eine verzauberte – verschneite Landschaft: eine verfrem­dende Schönheit. Oder wenn Wasser Rätsel aufgebe, weil es als weiches Element, harten Stein zu weichen, runden Formen schleife: ein Bild, das zur Meditation einlade.
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