Paul-Spiegel-Berufskolleg im Kaufland Dorsten

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Bernard Banning und Lars Straeter (3. und 4. von links) waren begeistert von dem Interesse der Schüler. (Foto: Fröhlich)
 
In der Obst- und Gemüseabteilung suchten die Schüler nach nicht mehr verkaufbaren Produkten. (Foto: Fröhlich)

Freitag, der 13. Abergläubische Menschen sehen an diesem Tag nur das Schlechte, das Unglück, bleiben wenn möglich zuhause und hoffen, dass nichts schlimmes passiert. Nicht so 35 Schüler des Paul-Spiegel-Berufskolleges: Sie nutzten an diesem Tag die Chance um sich von Lars Straeter, Hausleiter des Kauflandes Dorsten, die vielen Berufswege und -perspektiven in einem Kaufland zeigen zu lassen. Kleine Einblicke in eine womöglich vielversprechende Zukunft. Auch Bernard Banning, Centermanager der Mercaden, war mit von der Partie.



Doch nicht nur die 25 Abiturienten aus der 11. Klasse und die zehn angehenden Absolventen der Einzelhandelsoberstufe, sondern auch die Lehrerinnen Claudia Roszich und Alexandra Jocks ließen sich gerne alles zeigen. „So eine Führung ist für uns ja auch überaus interessant. Hier können wir in der Praxis erleben, was wir sonst in der Theorie lehren.“, so Claudia Roszich.

Obwohl er so eine Führung auch zum ersten Mal „durchführte“, zeigte sich Lars Straeter ganz locker und wusste auf jede Frage zu antworten. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person startete dann die Führung:

Mit Schreibblöcken und Stiften bewaffnet, ging es zuallererst in die Obst- und Gemüseabteilung. Hier sollten die Schüler nach Produkten suchen, die sie selbst nicht mehr verkaufen beziehungsweise als Kunde nicht kaufen wollen würden. Ein Apfel mit einer braunen Stelle oder eine matschige Packung Erdbeeren, die die Schüler unter anderem fanden, konnte man den Kunden natürlich nicht mehr verkaufen, erklärte Straeter. Solche Produkte müssen von Angestellten dieser Abteilung aussortiert und entsorgt werden.
Klarer Pluspunkt: Während viele Läden ihre nicht mehr ansehlichen Lebensmittel wegschmeißen, werden die noch essbaren, aber nicht mehr verkaufbaren Produkte hier noch am selben Tag zur Tafel gebracht.

Doch so ein Kaufland hat natürlich weit mehr zu bieten: Nach einer kurzen Vorstellung der Leergutabteilung und der anfallenden Arbeit dort, konnten die Schüler einen Blick „hinter die Brötchen“ werfen. Dort erzählte eine Mitarbeiterin kurz von ihrer Arbeit im Backshop bevor es dann weiter ins Lager und mit einem Warenfahrstuhl runter zum Wareneingang ging. Sogar ein kurzer Abstecher in die Kühlkammer war Teil der Führung.
Hinter die Wurst- und Käsetheke ging es aus hygienischen Gründen zwar nicht, doch die Verkäuferin erzählte gerne von ihrer Arbeit und verteilte sogar eine Runde Wursthäppchen für alle. Nach einem kurzen Zwischenstop in der Drogerieabteilung ging es dann zum Abschluss der Führung an die Kassen.
Überall fand Straeter ein paar passende Worte zur Arbeit in den jeweiligen Bereichen, stellte viele Fragen, gab viele Antworten und erklärte den Schülern alles was sie wissen wollten.

Alles in allem dauerte die Führung etwa eine Stunde. Die Teilnehmer konnten einen kurzen Einblick in alle Jobnischen eines Kauflandes werfen, konnten sich ein Bild von etwaigen beruflichen Wegen im Einzelhandel machen und womöglich bereits Pläne schmieden, wie sie ihre Zukunft gestalten möchten.

Am Ende gab es bei einer Erfrischung auf's Haus noch ein paar Abschlussworte von Lars Straeter und Bernard Banning; beide schienen begeistert von dem Interesse der Schüler.
Centermanager Banning belohnte dies dann sogar noch mit einem kleinen Mercaden-Präsent für alle Teilnehmer.

Text: Fröhlich
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