(Nicht nur) Kinder bewegen sich auf dünnem Eis

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(Foto: Bludau)

Barkenberg. Über ganz dünnem Eis bewegen sich dieser Tage etliche Menschen und vor allem Kinder in Dorsten. Zwar sind aufgrund der meist nächtlichen Minustemperaturen diverse Gewässer im Stadtgebiet zum größten Teil erstarrt und auch zugefrorenen, aber wie dick die Schicht aus Eis ist, weiß niemand genau.

Die Feuerwehr warnt deshalb ausdrücklich davor, das Eis der Gewässer zu betreten. Auch Schilder an öffentlichen Seen, wie zum Beispiel am Barkenberger See, weisen ausdrücklich daraufhin, die Eisfläche nicht zu betreten. Doch zumeist Kinder halten sich nicht daran. Im Spiel wagen sie sich immer weiter auf die zugefrorene Fläche. Ganz deutlich wurde dies am Wochenende in Barkenberg. Teilweise waren auch Erwachsene mit von der Partie.

„Kommt es zu einem Einbruch durch das Eis in das Gewässer, befindet sich die Person in einer höchst gefährlichen Situation“, sagt Feuerwehr Pressesprecher Markus Terwellen. „Ohne fremde Hilfe kommen diese Menschen dann meistens nicht mehr ans rettende Ufer. Wer Augenzeuge eines solchen Unglücks wird, sollte umgehend den Notruf 112 wählen und nicht selbst das Eis betreten, da er sich dann auch selbst in Gefahr begibt. „Bis zum Eintreffen der Feuerwehr könnten Sie versuchen, die Person mit Seilen, Leitern oder anderen Hilfsmitteln zu retten“, so Terwellen. Wasser und Eis bilden nie eine homogene Schicht, weshalb es sehr schwierig ist, die Eisschicht auf ihre Einbruchsicherheit hin zu kontrollieren.
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