Polizei spielt "Anstoß" im Theater

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Auch ein Revierderby zwischen BVB und Schalke ist ohne Verletzte möglich: das bringen Schüler in "Anstoß" auf die Bühne. (Foto: Schmitz)
Ein bundesweit einmaliges Projekt startet jetzt die Polizeipuppenbühne: Sie spielt ein
neues Theaterstück "Anstoß" für Respekt und Toleranz im Fußball. Mit dem neuen Theaterstück gehen die Polizeipräsidien Dortmund und Gelsenkirchen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, den Fußballvereinen Borussia Dortmund und FC Schalke 04 sowie den Theatern aus Dortmund und Gelsenkirchen "neue Wege gegen Gewalt rund um den Sport".
Der Inhalt des Theaterstückes 'Anstoß' soll auch die Köpfe der jungen sportbegeisterten Schüler im Alter von 10 bis 12 Jahren 'anstoßen' und ist derzeit einmalig im Umgang mit der Thematik 'Gewalt im Fußball'. Am Beispiel des klassischen Revier-Derby zwischen dem BVB 09 und dem FC Schalke 04 wird von der Polizeipuppenbühne mit Unterstützung von Schülern des Helene-Lange-Gymnasiums Dortmund auf der Bühne im Dortmunder Schauspielhaus ein Stück in echter Stadionatmosphäre performt. Mit dem gedanklichen 'Anstoß': "Sportrivalen sind keine Feinde" und "Pyrotechnik und Gewalt wollen wir nicht", soll den Schülern
dargestellt werden, dass Respekt und Toleranz Grenzen setzen sollen.

Initiator des Puppenspiels, Kriminaldirektor Peter Andres (ehemals Einsatzleiter vieler Revier-Derbies): "Dieses Stück soll das Herz der Kinder berühren und den Verstand beeinflussen. Es gilt das Positive am 'Fansein' zu verstärken. Gleichzeitig sollen negative Begleiterscheinungen, wie Körperverletzungen oder Pyrotechnik, auch
in der Zukunft von den Kindern eher abgelehnt werden."
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