Kinder-Blick auf Dortmund: Umfrage zu Spielräumen

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Mehr Grün, Bolz- und Kletterplätze wünschen sich Kinder. Im Bild die Schüler mit Harald Landskröner und Sabine Klemp. Christian Niehage und Carsten Elkmann haben die Befragung durchgeführt. (Foto: Schmitz)

Vierttklässler der Landgrafen-Grundschule haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit ihrer Heimatstadt Dortmund beschäftigt. Sie nahmen interessante Gebäude und Orte unter die Lupe und stellten ihre Ergebnisse aufn Plakaten in der Schule vor. Außerdem beteiligten sie sich an einer Umfrage: Das Jugendamt hat 570 Viertklässler im Stadtbezirk Innenstadt-Ost zu Spielräumen in der Stadt befragt.

Nach einer ersten Auswertung von rund 300 Fragebögen bewegen sich Kinder nach wie vor gern draußen – meist dort, wo sie wohnen. Zwei Drittel der befragten Kinder sagen, dass sie in ihrer Freizeit regelmäßig mit Freunden draußen Fußball spielen, mit dem Fahrrad oder mit Inlinern fahren, klettern, schwimmen, schaukeln oder Trampolinspringen.

Favoriten sind der See und der Westfalenpark

Wichtige Treffpunkte im Bezirk sind Spielplätze, wie das Gelände der Howard-Grundschule, an der Liboristraße/Düsterstraße und an der Geßlerstraße. Favoriten außerhalb der Innenstadt Ost sind der Spielplatz am Phoenix-See und der Westfalenpark mit dem Robinsonspielplatz.

Kinder wollen im Grünen draußen spielen

Viele Kinder wünschen sich mehr Pflanzen und Bäume zum Klettern und mehr Kinder, mit denen sie draußen spielen können. Bei der Frage danach, was ihnen fehlt, werden Bolz- und Spielplätze und vor allem Klettergerüste genannt. Außerdem nannten die Kinder sichere Radwege und Möglichkeiten zum Schwimmen, einige äußerten auch den Wunsch nach mehr Toiletten und Bänken in schöner Umgebung.
Die Befragung wird in und nach den Sommerferien fortgesetzt: Ein Team der aufsuchenden Jugendarbeit erhebt dann das Freizeitverhalten und die Freizeitwünsche von Kindern und Jugendlichen ab 11 Jahren.
Die Aktionen gehören zu dem vom Landesjugendamt geförderten Projekts „Stabil+Mobil – Spielraum in der Innenstadt“. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen wie Schule und Kinder- und Jugendförderung zu stärken. Die Ergebnisse werden in die nächste Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendförderung Innenstadt Ost eingebracht, ausgewertet und weiterentwickelt. Weitere Aktionen von Jugendlichen für Jugendliche sind geplant.
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