Wirtschaftspreis vergeben

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V. l. : Prof. Dr. Volker Gruhn (adesso), Uwe Samulewicz (Sparkasse), Regina Bieber (Architekturbüro Bieber),Nicola Weller-Burmann (Bedachungen Burmann/Weller), Detlev Höhner (Murtfeldt Kunststoffe), OB Ullrich Sierau, Klaus Kraft (Sanitätshaus Emil Kraft & Sohn), Anja Fischer (TRD-Reisen) und Thomas Westphal (Wirtschaftsförderung Dortmund). (Foto: Wirtschaftsförderung Dortmund, U. Halene)

Die Gewinnerin des Dortmunder Unternehmerinnenpreises 2015 und der Gewinner des Dortmunder Wirtschaftspreises 2015 stehen fest.

Die begehrten Trophäen wurden jetzt im View im Dortmunder U an die siegreichen Unternehmer übergeben. Die Preisträger bekennen sie sich bewusst zum Standort Dortmund, sind hier fest verwurzelt und sehr erfolgreich.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau würdigte in seiner Laudatio die Gewinnerin des Unternehmerinnenpreises, Nicola Weller-Burmann: „Von klein auf ist sie in das Metier hineingewachsen und hat sich bewusst für diesen Weg entschieden. Beinahe wäre sie ins Hotelgewerbe gewechselt. dann würde sie heute vielleicht ein Hotel irgendwo unter Palmen leiten.“

Nicola Weller-Burmann ist Dachdeckermeisterin mit Leib und Seele. Seit ihrer Meisterprüfung 1994 arbeitet sie im väterlichen Betrieb; seit 2005 leitet sie den Traditionsbetrieb als Geschäftsführerin gemeinsam mit ihrem Vater Peter Burmann in dritter Generation. Mit 56 Mitarbeitern ist es heute der größte von 70 Dachdeckerbetrieben in Dortmund.

Denn Nicola Weller-Burmann ist bereit, auch neue Wege zu gehen in einer alten Branche. Ihre Mitarbeiter decken, dämmen und sanieren nicht nur Dachflächen aller Art. Zudem spezialisierte die pfiffige Unternehmerin ihren Betrieb auf Gerüstbau, Metallbearbeitung und die energetische Sanierung von Gebäuden. So kann Nicola Weller-Baumann ihre Mitarbeiter auch in den für ihre Branche so schwierigen Schlechtwetterperioden sinnvoll einsetzen.

Insgesamt waren für den dritten Dortmunder Unternehmerinnenpreis 43 starke Frauen nominiert. Neben Nicola Weller-Burmann haben sich am Ende zwei weitere Finalistinnen durchgesetzt: Anja Fischer, die das Busunternehmen ihrer Familie, die TRD-Reisen Fischer GmbH & Co. KG, leitet.

Die dritte im Bunde ist die selbstständige Architektin Regina Bieber, die viele Einzelhandelsmärkte in der Region entworfen hat.

Den elften Dortmunder Wirtschaftspreis erhält in diesem Jahr eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Kunststoffe – die Firma Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG. Fast jeder hat von ihren hochwertigen technischen Kunststoffen schon einmal profitiert.

Gleitprofile, Ketten- und Riemenführungen, Kettenspanner und individuelle Maschinenteile – alles aus abriebfesten Kunststoffen: Damit hat sich das innovative Dortmunder Unternehmen Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG weltweit einen Namen gemacht. Ihre Produkte kommen überall dort zum Einsatz, wo verpackt, abgefüllt und transportiert wird – in der Automatisierungs- und Montagetechnik ebenso wie in der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie oder der Medizintechnik.

Mit automatisierten Fertigungsverfahren wie dem 3-D-Drucker sind sie zudem auch in punkto Industrie 4.0 weit vorne. „Murtfeldt ist ein überaus erfolgreiches
Dortmunder Unternehmen und wird es bleiben. Die Expansion findet hier statt. Murtfeldt zeigt uns, dass billige Löhne nicht ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg sein müssen“, so Uwe Samulewicz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, in seiner Laudatio über den Gewinner des Wirtschaftspreises, der von der Sparkasse Dortmund gestiftet wird.

Das Familienunternehmen Murtfeldt, seit 60 Jahren in Dortmund ansässig, engagiert sich für soziale Projekte in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Insgesamt wurden 158 Unternehmen für den Wirtschaftspreis vorgeschlagen. Zu den besten drei Unternehmen gehört neben dem Gewinner das Softwarehaus adesso AG, das derzeit mit beachtlichem Tempo wächst.

Im letzten Jahr hat adesso 180 neue Mitarbeiter eingestellt, ein Plus von 15 Prozent. 2014 wurde es zum zweitbesten Arbeitgeber Deutschlands gekürt und landete 2016 auf Platz zwei in NRW (über 500 Mitarbeiter). Der Finalist mit der längsten Tradition in Dortmund ist das Sanitätshaus Emil Kraft & Sohn GmbH & Co. KG. 1912 hat es der Großvater des jetzigen Inhabers Klaus Kraft gegründet.

Mittlerweile sind es vier Sanitätshäuser in Dortmund plus das Leistungs- und Rehabilitationszentrum Orthomed, das Klaus Kraft gemeinsam mit seinem Bruder aufgebaut hat.
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