Wunschzettel pflücken

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Einen Weihnachtsbaum haben die jungen minderjährigen Flüchtlinge schon aufgestellt. Daran hängen ihre Wunschzettel für die Aktion Kinderwünsche. (Foto: Schmitz)

Sie kommen aus Syrien, dem Kongo, Ägypten, Afghanistan, Pakistan, Guinea, Eritrea und Mali. Sie verbindet, dass sie alle unter 18 sind und auf der Flucht.
Weihnachten verbringen die jungen Leute fernab der Heimat allein ohne ihre Familien in Dortmunder Heimen.

In der Auslangsgesellschaft lernen sie deutsch, und dort wird auch ein Weihnachtsfest für sie organisiert. Die Aktion Kinderwünsche sorgt dafür, dass sie zu Weihnachten nicht ohne Geschenk bleiben. Den Weihnachtsbaum für die Feier haben die jungen Leute schon einmal aufgestellt, an den sie ihre Wunschzettel gehängt haben. Wer den Jugendlichen einen Wunsch erfüllen möchte, kann sich einen Wunschzettel vom Baum im Foyer der Auslandsgesellschaft, Steinstr. 48 nehmen.

Geöffnet ist die Auslandsgesellschaft von 8 bis 21 Uhr durchgehend. Die Geschenkpäckchen sollten bis zum 10. Dezember bei Martina Plum abgegeben werden.

Zum Abschluss der Weihnachtsaktion ist am 20. Dezember eine Feier geplant, bei der die jungen Leute ein selbst erdachtes Theaterstück aufführen.
Viele der jugendlichen Flüchtlinge haben in ihrer Heimat gar keine Schule besucht, und so müssen sie im Alter zwischen 15 und 17 Jahren erst einmal das Lernen lernen.

Besonders lernbegierige Jugendliche können auch an speziellen Intensivkursen teilnehmen. Die absolvierten Kurse und eine abschließende erfolgreiche Prüfung sind notwendig, um in Deutschland leben und auch arbeiten zu können.

Seit Januar 2011 lernen im Monat durchschnittlich 100 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus zwölf Einrichtungen in den Deutschkursen der Auslangsgesellschaft Intercultural Adcademy g GmbH an der Steinstraße.
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