Zahnärzte spenden für die Mitternachtsmission

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Andrea Hitzke (l.). Dr. Joachim Otto und Heike Müller (r.) bei der Spendenübergabe (Foto: privat)
Der Verein Dortmunder Zahnärzte unterstützt mit einer
Spende in Höhe von 12000 Euro aus der Altgoldsammlung die „Dortmunder
Mitternachtsmission.

Seit mehr als vier Jahren unterstützt der Verein der Zahnärzte besonders die Kinder aus die Mitternachtsmission durch die Einstellung von Mitarbeiterinnen, die sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe widmen", so Dr. Joachim Otto vom Vorstand des Vereins Dortmunder Zahnärzte.

"Die Zahl der Kinder, die wir hier durch unsere Spende unterstützen, hat sich in den letzen vier Jahren mehr als verdoppelt. Viele der Opfer sind meist selber noch im Kindesalter", so Otto, der den symbolischen Scheck von 12000 Euro im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe an Andrea Hitzke und Heike Müller von der Mitternachtsmission.

Infos:


Der Verein Dortmunder Zahnärzte e.V. wurde 1999 gegründet. 200 von insgesamt 350 in Dortmund niedergelassenen Zahnärzten sind dort inzwischen als Mitglied aktiv. Seit 2003 geht der Erlös der Altgold-Sammelaktion an soziale Einrichtungen für Dortmunder Kinder und Jugendliche.

Neben der Förderung sozialer Einrichtungen zählen die kompetente Patienteninformation, der fachliche Informationsaustausch und gemeinsame Fortbildungsmaßnahmen zu den Zielen des Vereins. Weitere Informationen, sowie die Möglichkeit, sich um Spenden zu bewerben, finden sich unter www.gold-fuer-kinder.de oder unter www.dozv.de.

Die Mitternachtsmission ist eine spezialisierte Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel. Dies sind insbesondere Frauen und Mädchen, die mit physischer und psychischer Gewalt zur Prostitution gezwungen werden.

„Ein hoher Anteil dieser Frauen wird mit falschen Versprechen nach Deutschland gelockt oder verschleppt. Viele dieser Frauen haben bereits eigene Kinder oder befinden sich in einer Schwangerschaft," so Andrea Hitzke, Leiterin der Dortmunder Mitternachtsmission. Allein 2015 betreute sie Mitternachtsmission zusätzlich zu den 214 Opfern von Menschenhandel 158 Kinder dieser Frauen.
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