Auftakt für "Tag der Talente" in Dortmund

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In der Kinderstube werden Kinder gefördert. 2500 Euro hat der Volkswohl Bund Versicherungen zu an die Kinderstube „Sonnenzwerge“ in der Holsteiner Straße in der Nordstadt gespendt. Das ist erst der Anfang des Engagements: In Zukunft will das Unternehmen diese Summe der Kinderstube jährlich zur Verfügung stellen. (Foto: Schmitz)
 
Unter dem Titel "Erzähl uns eine Geschichte" bieten die Schüler am Helmholtz-Gymnasiums im Museum mondo mio! eine Sprachförderung an. (Foto: Schmitz)

Viele unentdeckte Talente schlummern in Ruhrgebiet: Junge Menschen, deren Begabungen brach liegen, weil sie ihre Möglichkeiten nicht nutzen oder keinen Zugang zu Angeboten finden. Hier will der Initiativkreis Ruhr mit einer Initiative zur Talentförderung ansetzen.

Ein der "TalenteMetropole Ruhr" sind die Talent-Tage vom 3. bis 7. November. Eine Woche lang öffnen über 50 Initiativen, Städte, Hochschule und Unternehmen ihre Türen, um gute Beispiele zu zeigen, wie Menschen an Bildung herangeführt werden, die für sie nicht selbstverständlich ist. Jeden Tag ein anderes Thema, jeden Tag eine andere Stadt. Schauplätze sind neben Dortmund Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr.
Die Auftaktveranstaltung ist am Montag, 3. November, in Dortmund geplant. Der Tag steht unter dem Motto: „Talente fördern, wo sie sind!“ Projekte präsentieren im gesamten Dortmunder Stadtgebiet, wie Kinder und Jugendliche sich selbst und ihre Fähigkeiten entdecken und Begeisterung für das Lernen entwickeln.
Von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr kann miterlebt werden, wie Bildungsarbeit in Kita, Schule, FH und Unternehmen gelingen kann.
Besucht werden können folgende Dortmunder Projekte:

„Hochschule vor Ort“

Die Fachhochschule engagiert sich schon seit mehr als drei Jahren, um neben Forschung und Lehre auch etwas von Ihrem Knowhow an die Gesellschaft zurück zu geben. Besonderes Augenmerk liegt auf der Nordstadt, wo vielfältige Talente gefunden und unterstützt werden.
Die FH öffnet ihre Türen am Standort Sonnenstraße. Dort können am Vormittag rund 80 Schülerinnen und Schüler der Gustav-Heinemann-Gesamtschule bei einer Study-Rally ihre Talente entdecken – und dabei in verschiedene Studiengänge schnuppern.

Die Borsig11 Youngsters Reporter entdecken Talente

In Kooperation mit der BVB-Stiftung „leuchtet auf“ haben Kinder und Jugendliche der Nordstadt m Rahmen der Youngsters Akademie die Möglichkeit, sich einzumischen und Projekte zu realisieren. Als Kinderreporter entdecken sie spielerisch die eigenen Talente und erkunden neue Orte.

Schon in der Kinderstube Deutsch lernen

Kinderstuben – ein von FABIDO entwickeltes Angebot in Kooperation mit Kinderlachen e.V. und Dortmunder Wohnungsgesellschaften. Die vier Kinderstuben mit 36 Plätzen sind ein wohnortnahes Bildungsangebot für Kinder aus der Dortmunder Nordstadt. Ein Schwerpunkt ist die Sprachförderung.

Besondere Aufmerksamkeit

In der EuropaGrundschule Siegfried Drupp gibt's folgende Schwerpunkte: „Wir in Europa als Teil der Welt“, „Kommunikation als durch Wahrnehmung“, Kunst und Kultur als Weg zur Bildung“ und „Ernährung als Basis für Geist, Körper und Seele“. Dieses sind gleichzeitig auch Grundlagen für die Potenzialentfaltung von Kindern.
Neuer Lernort Scharnhorst – hier erhalten verhaltensauffällige Kinder ganz besondere Aufmerksamkeit und Förderung.

„Erzähl uns deine Geschichte“

Unter diesem Titel bietet das Helmholtz-Gymnasium gemeinsam mit dem Kindermuseum mondo mio! ein Kooperationsprojekt zur Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe an.

Schach für Kids

Talente erkennen und fördern hat sich die pädagogische Initiative „Schach für Kids e.V.“ im Bereich frühkindlicher Bildung zur Aufgabe gemacht.

Unterstützende Kommunikation

Das Büro für Unterstützenden Kommunikation ist Projektpartner der AWO Dortmund und Bethel.regional, die sich zum Ziel gesetzt haben, Menschen, die sich nicht ausreichend mitteilen können, unterschiedliche alternative Kommunikationswege zu eröffnen.

Intensiv Betreutes Wohnen

Dieses Angebot richtet sich an erwachsene Frauen und Männer mit erworbenen Hirnschädigungen und hohem stationären Hilfebedarf, die in einer eigenen Wohnung leben möchten.
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