Ruhrbanität im Dortmunder U

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In der Großstadt wurde aus einem Brauerei-Kühlturm ein Zentrum für Kunst. Hier wird Mittwoch die Urbanität der Reviers diskutiert. (Foto: Archiv)

Was macht die spezifische Urbanität im Ruhrgebiet aus und wie kann diese als Potenzial für die Zukunftsgestaltung genutzt werden? In der Veranstaltungsreihe RUHRBANITÄT steht am Mittwoch, 24. April, um 19 Uhr das Thema Einfluss von Kultur und Ökonomie im Mittelpunkt der Vortrags- und Diskussionsreihe im U.

In mehreren Studien zu den ‚Creative Cities’ oder der ‚Kreativen Klasse’ wird den Metropolen – auch dem Ruhrgebiet – eine Funktion als Zentrum der Kreativität bescheinigt. Nach dem ‚Kulturrausch’ der Kulturhauptstadt wird im Ruhrgebiet aber auch verstärkt eine kritische Diskussion über die Ökonomisierung der Kultur und der Kulturalisierung der Ökonomie geführt.
Was macht die spezifische kulturelle Mischung aus Alltags- und Industriekultur, aus Hoch- und Subkultur in der Agglomeration Ruhr aus?

Wie kann das Revier seine Potenziale nutzen?

Und wie können diese Potenziale für die In-Wert-Setzung der Region genutzt werden? In drei Beiträgen setzen sich Prof. Dieter Gorny mit „Kreative Ökonomie als Innovationsmotor für Stadtentwicklung“, Prof. Dr. Stefan Berger mit „Die Metropole Ruhr: Ein Leuchtturm der Industriekultur“ sowie Guido Meineke und Volker Pohlüke mit „Kulturen der lokalen Ökonomie – Wie lässt sich das ökonomische Potenzial urbaner Vielfalt nutzen? auseinander.
Es folgt eine Diskussionsrunde mit Ralf Ebert (STADTart Dortmund), Dr. Dieter Nellen (RVR Essen) und Dr. Wolfgang Roters (DASL). Die Moderation des Abends liegt bei Prof. Christa Reicher von der TU Dortmund und Katja Aßmann von Urbane Künste Ruhr.

Gemeinsame Veranstalter der Vortrags- und Diskussionsreihe sind das Museum Ostwall im U, die Fakultät Raumplanung der TU Dortmund und Urbane Künste Ruhr. Die Veranstaltung findet im RWE Forum, im Erdgeschoss des Dortmunder U statt. Der Eintritt ist frei.
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