Dortmund bereitet sich auf das Pokalfinale vor

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Samstag zum Pokalfinale färben die BVB-Fans ihre Stadt wieder schwarzgelb. Wie vor einem Jahr lädt auch der Platz hinter der Reinoldikirche kostenlos zum Public Viewing ein. (Foto: Archiv/ Schmitz)
 
Wenn der BVB den Pokal holt, geht's Sonntag hier lang. (Foto: Stadt DO)
 
(Foto: Archiv/ Schmitz)
 
Am Samstag gilt im rot umrandeten Bereich in der City ein Glasverbot bis Sonntagfrüh. (Foto: Stadt DO)

Die Spannung steigt: Das Pokalfinale zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg im Berliner Olympiastadion am Samstag (30. Mai 2015) ist das Gesprächsthema in Dortmund.

Und dem BVB werden natürlich kräftig die Daumen gedrückt, damit
der Pokal wieder nach Dortmund zurück kehrt. Und die Organisatoren des Pokal-
Wochenendes hat die Vorbereitungen fast abgeschlossen.
Dennoch bleibt noch viel zu tun, denn Ziel aller Beteiligten ist und bleibt, ein tolles, aber auch ein in jeder Beziehung sicheres und friedliches Fußballfest auf die
Beine zu stellen. Und dabei werden die BVB-Fans voll auf ihre Kosten kommen – mit der Live-Übertragung des DFB-Finales auf drei großen Plätzen in der City und in Westfalenhalle 4, mit dem Autokorso, der im Falle eines BVB-Erfolges geplant ist und
ebenfalls auf Leinwänden zu verfolgen sein wird, und mit vielen Angeboten drum herum.
Wer nicht in die Dortmunder City kommen möchte, der kann das Finale auch an vielen anderen Orten in der ganzen Stadt verfolgen. Da reicht das Spektrum von der Gaststätte über den Sport- oder Kleingartenverein bis zum Public Viewing bei der
Kirchlinder Woche.

Das Finale aus Berlin live sehen

Das DFB-Pokalfinale - Anstoß ist am 30. Mai 2015 um 20 Uhr in Berlin - wird in Dortmund zum einen auf drei großen Plätzen in der Innenstadt und in den Westfalenhallen zu sehen sein. Die Karten für die rund 7000 Plätze in der Westfalenhalle 4 sind bereits ausverkauft. Die Westfalenhallen haben sich bei vielen Welt- und Europameisterschaften, zum Champions-League-Finale 2013 und bei anderen BVB-Feierlichkeiten als stimmungsvoller Austragungsort eines ‚Public Viewing’ bewährt. Die Türen werden sich um 18 Uhr öffnen.

Schausteller laden zum Fantreff

Auf dem Friedensplatz, auf dem Hansaplatz und auf der Fläche nördlich der Reinoldikirche wird es große Videowände geben, auf denen das Spiel verfolgt werden kann. Dazu gibt’s passende Musik und wie immer Speisen und Getränke.

Bei Erfolg rollt der Autokorso in die City

Die Mannschaft wird mittags am Dortmund Airport aus Berlin zurück erwartet. Die Sicherheitsbehörden weisen darauf hin, dass die Mannschaft am Airport für Fans - ob ein Korso stattfindet oder nicht - definitiv nicht zu sehen sein wird. Sie raten deshalb davon ab, sich dorthin zu begeben. Bei einem Dortmunder Pokalsieg lautet der Rat vielmehr, die Zeit zu nutzen, um sich einen guten Platz an der Korsostrecke zu sichern. Das Terminal wird in der Zeit von 10 bis 15 Uhr nur für Fluggäste und Begleitpersonen geöffnet sein.

Start an der Westfalenhütte

Der Autokorso wird sich im Falle eines BVB-Pokalsieges laut Planung um 14.09 Uhr vom Gelände der Westfalenhütte aus in Bewegung setzen (da die Mannschaft aus Berlin anreist, sind Verzögerungen nicht komplett auszuschließen). Gegen 15.09 Uhr soll er nach eineinhalb Runden den Borsigplatz passieren und dann über Oesterholz-, Weißenburger-, Geschwister-Scholl-Straße die Innenstadt ansteuern. Über Ost-, Süd-, Hoher- und Hiltropwall geht es dem Ziel am Dortmunder U / Rheinische Straße
entgegen, das nach etwa 4,3 Kilometern und circa 3, 5 Stunden erreicht
sein soll.

Strenge Regeln für den Borsigplatz:

Für den Borsigplatz gelten am 31. Mai ähnlich strenge Regelungen wie schon bei der Doublefeier 2012: Die Kapazität wird begrenzt, die Auslastung streng kontrolliert, Entlastungs- und Fluchtflächen werden eingerichtet. Die Sicherheitskräfte bitten
eindringlich, Kinder in Kinderwagen der Enge in der zu erwartenden großen Menschenmenge nicht auszusetzen. Auch Haustiere sollten auf keinen Fall zum Borsigplatz und nicht zum Korso mitgebracht werden.
Der Fahrzeug-Konvoi wird wie 2012 wieder aus dem rund zehn Meter langen Mannschafts-Truck, einem Begleitfahrzeug für Medienvertreter und einigen weiteren Fahrzeugen bestehen. Die Spitze wird die Polizei bilden, als ‚Besenwagen’ fungieren EDG und Tiefbauamt mit ihren Einsatzfahrzeugen. Zudem sind weitere Sicherheitskräfte im Einsatz.

Haltverbote beachten

Das Ordnungsamtes bittet alle Autofahrer, die Beschilderung der Haltverbote entlang der Korsostrecke und im Umfeld zu beachten. Andernfalls wird im Interesse der Sicherheit abgeschleppt. Auch das Tiefbauamt weist eindringlich auf das absolute Halteverbot hin, das am Sonntag, 31. Mai, von 5 bis 24 Uhr entlang der Strecke des Autokorsos gilt. Mobile Beschilderungen für diese Haltverbote weisen schon jetzt darauf hin.

Frühe Kontrollen am Borsigplatz

Die Verkehrsüberwachung wird die Einhaltung des Halteverbots bereits ab 50 Uhr in der Frühe im gesamten Bereich des Borsigplatzes (Oesterholz- bis Weißenburger Straße) und ab 8.00 Uhr im Bereich des Wallringes (Weißenburger Straße, Wallring, Rheinische Straße) kontrollieren. Der Borsigplatz wird ab 7 Uhr für den Verkehr gesperrt sein. Das Ordnungsamt rät dringend, Fahrzeuge für den Sonntag an einen
anderen Ort zu bringen. Dies müsste schon im eigenen Interesse liegen, da aufgrund des erwarteten großen Zuschauerzustroms Beschädigungen an den Fahrzeugen sonst nicht ausgeschlossen sind. Probleme könnte es vor allem im Bereich Oesterholzstraße und Borsigplatz geben, weil dort an anderen Tagen etwa 350 Parkplätze genutzt werden können.

Fantreff schon ab 12 Uhr geöffnet

Das Pokal-Wochenende wird parallel zum Korso auch in der City weiter gefeiert. Dort öffnen die Schausteller die Stände des „Dortmund überrascht dich" Fantreffs“ auf den drei City-Plätzen bereits um 12 Uhr und werden später auch den Autokorso auf
ihren Videowänden übertragen. Wer also nicht ins Gedränge möchte, hat auch hier eine Gelegenheit, Kloppo und die Mannschaft zu sehen.

Engpässe an Bahnhöfen

Am 31. Mai rechnen die Veranstalter bei gutem Wetter mit 200.000 bis
250.000 Besuchern. Wer mit der Bahn nach Dortmund kommt, muss mit vollen Zügen und Bahnhöfen rechnen. Das betrifft insbesondere die Fußballfans, die über den Hauptbahnhof anreisen. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass es besonders nach
Beendigung der Feierlichkeiten zu längeren Wartezeiten vor dem Hauptbahnhof kommen kann. Aus Sicherheitsgründen richtet die Bundespolizei vor den Eingängen Durchlassstellen ein, um den Zufluss steuern zu können.
Daher der Tipp, nicht unmittelbar nach dem Spiel und nach dem Korso zum Bahnhof eilen, sondern vielleicht noch ein wenig in der City verweilen, um später entspannter abreisen zu können. Insbesondere in der Rückreisephase sind kurzzeitige Sperrungen der Eingangsbereiche nicht auszuschließen. Man sollte sich möglichst
schon vor der Anreise nach Dortmund über Rückreisemöglichkeiten informieren.

City bleibt erreichbar

Die City wird auch während des Autokorsos grundsätzlich erreichbar bleiben. Mit Absperrungen muss abhängig vom Fortkommen des Fahrzeugkonvois allerdings zeitweise und punktuell gerechnet werden. Glasverbot gilt sowohl am Samstag als auch am Sonntag Am Samstag wird von 16 Uhr bis Sonntag um 2 Uhr morgens ein
Glasverbot im Kernbereich der Innenstadt rund um den Alten Markt, den Friedensplatz und den Hansaplatz gelten. Am Sonntag ist für die Zeit von 5 Uhr bis 23 Uhr ein Glasverbot entlang der Korsostrecke und im ganzen Innenstadtbereich einzuhalten.

Glasverbot gilt Samstag und Sonntag

An beiden Tagen gilt neben dem Mitführungsverbot auch ein Verkaufsverbot für Glasflaschen. Ferner dürfen Gastwirte in ihrer Aussengastronomie nicht in Gläsern
ausschenken. An die feiernden Fans wird appelliert, keine Glasflaschen in die Innenstadt mitzubringen. Die Einhaltung dieser dringenden Empfehlung wird an mehreren Stellen in der Innenstadt kontrolliert.

Schausteller finanzieren Fantreffs

Die Schausteller bieten an vielen Ständen in der City Getränke zu moderaten Gastronomiepreisen an. Zusätzlich zu dem seitens der Stadt verfügten Glasverbot ist auf den Fananziehungspunkten Friedensplatz, Hansaplatz und nördliche Seite
Reinoldikirche die Hausordnung des Veranstalters zu beachten. Dort
sind neben der Nutzung von Glas auch die Verwendung von Dosen und
PET-Flaschen nicht zulässig.

Sicherheit geht vor

Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, BVB und Ordnungsamt bitten
nochmals dringend darum, folgende Hinweise zu beachten:
· Tun Sie nichts Gefährliches
· Lassen Sie Glasflaschen zu Hause
· Unterlassen Sie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Dadurch gefährden Sie sich und andere. Zudem machen Sie sich strafbar und müssen mit einer Anzeige rechnen!
· Seien Sie aufmerksam und achten auf Gefahren. Gehen Sie bitte nicht dorthin, wo sich sowieso schon viele Menschen aufhalten!
· Folgen Sie den Anweisungen von Feuerwehr, Polizei und Sicherheitskräften und schaffen Platz für deren Arbeit!
· Passen Sie aufeinander auf und helfen sich gegenseitig im Notfall – wenn
Selbsthilfe nicht mehr ausreicht, stehen Feuerwehr und Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 sowie die Polizei unter der Notrufnummer 110 selbstverständlich zur Hilfe bereit!
Insgesamt wünschen sich die Organisatoren der Feierlichkeiten von
den Fans Disziplin. Es gilt das Motto: Fröhlich feiern, dabei aber besonnen bleiben und aufeinander Rücksicht nehmen!

Stadt und Polizei geben Auskunft

Am Final-Wochenende geben die Stadt Dortmund und die Polizei auch gemeinsam Auskunft am Bürgertelefon. Auskünfte durch die Stadt gibt es am Sonntag unter der bekannten Rufnummer 0231/ 500 von 12 Uhr bis Veranstaltungsende.
Bereits am Samstag, ab 12 Uhr sowie am Sonntag, ab 9 Uhr jeweils bis Veranstaltungsende, besteht zusätzlich die Möglichkeit unter der Rufnummer 0231/132-5555 Informationen durch die Polizei Dortmund zu erhalten.

Stadt hat Finalseite online gestellt

Unter Finale Dortmund sind alle Infos rund um den Fantreff und den möglichen
Autokorso in Dortmund zum DFB-Pokal-Finale zu finden. Am Samstagabend und rund um den Autokorso wird „live“ berichtet. Wie auch in den Vorjahren wird ergänzend unter dem Account twitter.com/stadtdortmund getwittert. Alle „Follower“ können sich so auf dem Laufenden halten. Sicherheitsrelevante Inhalte werden von
Borussia Dortmund retweetet.
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