Drei Hansa-Ruderer fahren zur WM

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Jan Knipschild
 
Lukas Föbinger und Johannes Rentz
Gleich drei Dortmunder Ruderer konnten sich am Wochenende (06./07. Juni) ein Ticket für die Weltmeisterschaft in ihrer Alterklasse sichern. Damit wird der Ruderclub Hansa international so stark vertreten sein wie seit langem nicht mehr.

Jan Knipschild und Felix Heinemann in Ratzeburg vorn - U23-WM rückt näher


Der Ratzeburger Küchensee, auf dem auch die Ursprünge des Deutschlandachters liegen, war in diesem Jahr Austragungsort der nationalen Qualifikation zur U23-Weltmeisterschaft. Im Rahmen der 56. Internationationalen Ratzeburger Ruderregatta gingen dabei am Wochenende auch die Dortmunder Jan Knipschild und Felix Heinemann an den Start und stellten sich neben der deutschen U23-Elite den Ruderern aus Australien, Belgien, Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Polen.
Jan Knipschild musste sich am Samstag zunächst im Einer beweisen, um sich einen Platz im Leichtgewichts-Doppelvierer zu sichern. Mit einem starken Auftritt hatte er seine Konkurrenz unter Kontrolle und gewann die Ausscheidung mit 3,5 Sekunden Vorsprung. Damit saß er am Sonntag im "leichten" Doppelvierer, den er ebenso souverän gewann.

Felix Heinemann steuerte den Männer-Vierer vom Ruderleistungszentrum Dortmund mit René Stüven (RV Emscher), Finn Knüppel (Schweriner RG), Jacob Schulte-Bockholt und Marc Leske (beide Crefelder RC). In einem von den Konkurrenten noch verhalten angegangenem Rennen am Samstag zeigte die Mannschaft mit einem Start-Ziel-Sieg schon ihre Ambitionen auf einen Platz in der U23-Nationalmannschaft. Beim entscheidenden Qualifikationsrennen am Sonntag machten die fünf mit einem Zwischenspurt bei Streckenhälfte alles klar und ließen den Gegnern keine Chance. Mit knapp zwei Bootslängen Vorsprung gelang ihnen ein überraschend eindeutiger Sieg.

Sowohl Jan Knipschild als auch Felix Heinemann werden den Deutschen Ruderverband damit bei der U23-Weltmeisterschaft vertreten, die vom 22. bis zum 26. Juli im bulgarischen Plovdiv stattfindet.

Johannes Rentz in Hamburg bärenstark


Die Deutschen Juniorenmeisterschaften - der alljährliche Saisonhöhepunkt - rücken in greifbare Nähe. Daher war an diesem Wochenende die gesamte Spitze der deutschen Junior-Ruderer in Hamburg am Start, bevor es in drei Wochen auf dem Fühlinger See in Köln um die ersehnten Titel und Medaillen geht.

Zur Vornominierung für die Junioren-Weltmeisterschaften, die im August in Rio de Janeiro/Brasilien stattfinden, ließen die Bundestrainer alle A-Junioren eine Rangliste ausfahren.

Johannes Rentz, amtierender Juniorenweltmeister im Achter, gewann mit seinem Partner Lukas Föbinger (RC Witten) im Zweier ohne Steuermann den Vorlauf am Freitag und den Zwischenlauf am Samstagmorgen. Samstagnachmittag im Finale fuhren sie als zweitschnellstes deutsches Boot über die Ziellinie. Dadurch sicherten sie sich das Ticket zur U19-Weltmeisterschaft, die vom 5. - 9. August 2015 in Rio de Janeiro/Brasilien stattfindet.

Eine gute Leistung zeigten auch wieder - wie schon bei den Rennen in Köln, Bremen und Münster in den letzten Wochen - Tabea Schendekehl und Anica Scholz. Nach einem dritten Platz im Vorlauf, einem sechsten Platz im Zwischenlauf und einem dritten Platz am Samstag belegen sie insgesamt Rang 15. Im Achter am Sonntag konnten sie den zweiten Platz erkämpfen.

Erfreulich erneut das Abschneiden von Simon Berkemeyer, der den Leichtgewichts-Doppelzweier der A-Junioren gewann.

Auch Celine Schneider fuhr mit ihrer Partnerin Tabea Menzel aus Waltrop im A-Juniorinnen-Doppelzweier ein tolles Rennen fuhr und ging als Siegerin über die Ziellinie.

Eine Super-Leistung zeigte erneut Jessika Preyss im "leichten" Einer der B-Juniorinnen: sie gewann nicht nur ihren Lauf, sondern hatte dabei auch die beste Zeit aller 26 Starterinnen.

Am Sonntag bewiesen Johannes Rentz und Lukas Föbinger mit ihren Partnern Christopher Reinhardt (Dorsten) und Lukas Geller (Krefeld) erneut ihre Top-Form: auch im Vierer ohne Steuermann ließen sie ihren Konkurrenten keine Chance und hatten nach 2000 Metern 4 Sekunden Vorsprung. Im abschließenden Achterrennen mussten sie sich knapp der Formation aus Hamburg geschlagen geben.
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