Gute Stimmung in St. Clemens: Mehrere 1000 Pfeifen werden in der Brackeler Pfarrkirche gereinigt und anschließend die Orgel neu gestimmt

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Orgelbaumeister Markus Kaltenheuer (r.) und Pfarrer Ludger Keite begutachten die ausgebauten Orgelpfeifen. Mehrere 1000 Pfeifen des Instruments sind u.a. zu reinigen! (Foto: Kath. Kirchengemeinde St. Clemens)
Dortmund: St.-Clemens-Kirche Brackel |

Zugegeben: Für Orgelbaumeister Markus Kaltenhauser aus Hombruch ist diese akribische Handarbeit sein tägliches Brot. Zurzeit eben mal in Brackel.

In diesen Wochen – konkret: seit dem 10. August – wird die Orgel der St.-Clemens-Kirche gereinigt und anschließend neu gestimmt.

Dazu müssen mehrere tausend Pfeifen aufwändig registerweise ausgebaut und jeweils einzeln gereinigt und überarbeitet werden. Auch werden alle mechanischen Verbindungen nachjustiert. Bei den Windladen und Windkanälen werden Undichtigkeiten behoben und somit der Winddruck neu einreguliert. An den Holzpfeifen werden Risse beseitigt und an den Metallpfeifen werden Verbeulungen behoben.

Nachdem alle Pfeifen wieder eingesetzt werden, erfährt die Orgel eine neue Intonation. Dabei werden insbesondere die Lautstärke und der Klangcharakter der einzelnen Pfeifen korrigiert. Anschließend wird das Instrument gestimmt.

Die Orgel in der katholischen Pfarrkirche an der Flughafenstraße wurde 1983 durch die Firma Sauer aufgebaut. Seit dieser Zeit haben sich in vielen Pfeifen Verschmutzungen gebildet. Mit der jetzigen Überarbeitung wurde nun Orgelbaumeister Markus Kaltenhauser beauftragt.

Die Gemeinde singt trotz Provisorium kräftig mit


Pfarrer Ludger Keite freut sich schon: „Wir sind gespannt, wenn die Orgel Ende August wieder ganz neu hörbar und spielbar ist. Für dieses Ergebnis verzichten wir derzeit gern auf die Orgelmusik im Gottesdienst. Die Gemeinde singt auch beim derzeitigen Provisorium mit dem Clavinova kräftig mit.“
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