Nach Anabolikakauf: Polizisten bedroht und beleidigt

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Polizeibeamte des Einsatztrupp PRIOS mussten am Mittwochabend nicht nur einen renitenten Autofahrer in Gewahrsam nehmen, der zuvor bei einem Unbekannten Anabolika gekauft hatte, sondern auch einen Passanten, der die Polizisten fortwährend beleidigte und versuchte mehrere Dutzend Anwohner und Schaulustige aufzuwiegeln.

Bei einer Streife in Stadtmitte beobachteten Beamten des Einsatztrupp PRIOS, wie der Fahrer eines Pkw auf der Friedrich-Ebert-Straße anhielt, von einem Fremden etwas kaufte und danach sofort weiterfuhr. Das Auto konnte an der Graf-Adolf-Straße/Harkortstraße angehalten werden. Bei der Überprüfung des 24 Jahre alten Fahrers war dieser sofort beleidigend und verweigerte jegliche Kontrollmaßnahmen. Schließlich stieg er mit geballten Fäusten und laut schreiend aus dem Wagen aus und ging auf die Polizisten zu, die ihn mehrmals aufforderten ruhig zu bleiben.
Der tretende und spuckende Angreifer musste daraufhin überwältigt und gefesselt werden. Dabei beleidigte er weiterhin lautstark die Streife. Bei dem Einsatz verletzte sich der Mann leicht. In seinem Fahrzeug konnten wenig später nicht nur Anabolika sondern auch zwei Teleskopschlagstöcke, ein Kuhfuß und eine Axt gefunden werden. Dem 24-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, Anzeigen wegen
Widerstand, Körperverletzung und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz
gefertigt.

Während des Polizeieinsatzes mischte sich ein 22 Jahre alter, äußerst aggressiver Mann ein und beleidigte die Polizisten lautstark. Weiterhin versuchte er die rund 50 Schaulustigen - Besucher der dortigen Cafés sowie Anwohner - aufzuwiegeln und sich mit ihnen gegen die Polizeibeamten zu solidarisieren. Bei seiner Überprüfung versuchte er einem Beamten einen Kopfstoß zu geben. Auch er wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
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