Polizei warnt: Falsche Polizeibeamte am Telefon - Bargeld und Schmuck erbeutet

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Insbesondere Seniorinnen und Senioren standen in den letzten Tagen im Fokus perfider Betrüger. Die Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und stellten gezielte Fragen nach Vermögen und Wertgegenständen der Angerufenen. Anschließend "empfahlen" sie ihren Opfern, Bargeld und Schmuck der vermeintlichen Polizei anzuvertrauen. Neben mehreren Versuchstaten waren die Betrüger in zumindest einem bei der Kriminalpolizei bekannten Fall erfolgreich. Daher warnen die Ermittler erneut vor den Maschen der Straftäter.

Eine 71-Jährige aus Oberbilk wurde Ende des vergangenen Monats mehrfach telefonisch von vermeintlichen Polizeibeamten kontaktiert. Nach anfänglichen Fragen zu den Vermögensverhältnissen überzeugten die Täter die Seniorin schließlich, sowohl Bargeld als auch Schmuck aus "Sicherheitsgründen" in ihre Obhut zu übergeben. Bei einem Treffen in einem Geschäft an der Kruppstraße händigte die gutgläubige Frau dann eine größere Bargeldsumme sowie Schmuck an einen der Betrüger aus. Im gleichen Tatzeitraum kam es im Stadtgebiet zu ähnlichen Telefonaten, bei denen die Angerufenen glücklicherweise nicht auf die Tricks der Betrüger hereinfielen.

Die Polizei bittet noch einmal eindringlich darum, dass Angehörige und Nachbarn ältere Menschen in ihrem Umfeld über diese Maschen informieren:

Die Polizei wird am Telefon niemals Fragen zu Privatem oder zu Vermögensverhältnissen stellen und warnt eindringlich davor, diese zu beantworten. Beenden Sie am besten sofort das Gespräch! Beim geringsten Zweifel rufen Sie bitte umgehend die "richtige" Polizei unter der Notrufnummer 110 an! Lassen Sie sich auch nicht von im Telefondisplay angezeigten Rufnummern täuschen. Die Betrüger verfügen über technische Mittel, die Anruferkennung zu fälschen!
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