Sicherheit der Wohnung wird gefördert

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Düsseldorf: Landtag Nordrhein-Westfalen |

Der Kriminalität wirksam zuvorzukommen, Risiken in diesem Sinne gar nicht erst entstehen zu lassen, ist ein gesamt- gesellschaftliches Anliegen. Auch wenn in Oberhausen ein vorbeugendes Polizeiprogramm gefahren wird, sollte die Eigensicherung ein Anliegen jeden einzelnen Bürgers sein.

Die staatliche Förderbank KfW unterstützt auch Maßnahmen zum Einbruchschutz.
Im Rahmen des staatlichen KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ werden ab sofort auch einzelne Einbruchschutzmaßnahmen gefördert. Wer seine Wohnung als Mieter oder sein Haus als Eigentümer gegen Einbruch sichern möchte, erhält je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse von 200 bis 1500 Euro. Die Mindestinvestitionskosten werden dabei von 3750 Euro auf 2000 Euro gesenkt.

Gefördert werden zum Beispiel der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, der Einbau und die Nachrüstung von einbruchshemmenden Türen sowie die Nachrüstung von Fenstern.
Wer solche Maßnahmen mit dem Programm „Altersgerechter Umbau“ verbindet und in beides investiert, kann einen Zuschuss bis maximal 5000 Euro beantragen.
Für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“, bei dem die ganze Immobilie barrierearm umgebaut werden muss, steigt der Zuschuss auf maximal 6250 Euro.

Bei allen Maßnahmen sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig. Voraussetzung ist die Durchführung der Arbeiten durch ein Fachunternehmen des Handwerks. Die Zuschüsse können auch mit Programmen zur energetischen Gebäudesanierung kombiniert werden, etwa bei einem Austausch der Fenster.

Wichtig: Anträge müssen vor Beginn des Vorhabens gestellt werden, sonst wird eine Förderung abgelehnt.

Seit Mitte November werden Einzelmaßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch finanziell unterstützt, ab 1. April 2016 bietet die KfW dafür auch verbilligte Kredite an. Das neue Förderprodukt ergänzt das Konzept zum Einbruchschutz, das die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) in Kooperation mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes erarbeitet hat.

Aller guten Dinge sind drei. So kann durch
• qualifizierten Einbau geeigneter Sicherheitstechnik,
• sicherheitsbewusstes Verhalten und
• achtsame und aktive Nachbarschaft
das Risiko minimiert werden, Opfer eines Einbruches zu werden. Auf diese Weise ist dem Wohnungseinbruch in Deutschland präventiv und nachhaltig entgegenzutreten.
Weiterführende Literatur etc.

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