„Hausgemachter“ Gemeinde Karneval im Gemeindehaus am Vogelsangplatz sah tolles Programm

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  Die diesjährige Karnevalssitzung der Evangelischen Gemeinde in Wanheimerort stand unter dem Motto „Karneval am Vogelsangplatz“ und gut 150 Jecken hatten ihren Weg in das an diesem gelegene Gemeindehaus gefunden.

Wie beliebt die Veranstaltung ist, zeigt die Tatsache, dass die Karten für die Sitzung in nur 4 Stunden ausverkauft waren. Und pro Anrufer konnten auch maximal nur 3 Karten bestellt werden.

Um 14.44 Uhr ging es mit einem Programm los, in dem sich die Wanheimerorter und besonders die Gemeindemitglieder allesamt wiederfanden.

Nach der Begrüßung durch das „Sitzungskomitee“ Uschi und Wolfgang kamen die Kleinsten der Gemeinde auf die Bühne. Die Kindergartenkinder wurden von den Anwesenden herzlich begrüßt und ernteten langanhaltenden Applaus.

Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken startete man in die weitere Sitzung. Hier durfte eine Schunkelrunde mit Frank Rohde nicht fehlen, der mit seiner Frau Simone die beiden Kirchen in Wanheimerort als Küster betreut, aber zudem beide auch dem Karneval in der Prinzengarde der Stadt Duisburg zugeneigt sind. Zu alten Karnevalsschlagern kam der Saal in Bewegung.

Herrlich dann die folgende Büttenrede der Gemeindedamen Ilse Klinge und Brigitte Lipiak, die zu herrlichen Lachsalven führte.

Mit den „Piraten des Südens“ hatte man den ersten karnevalistischen Auftritt einer Gruppe aus dem Duisburger Karneval, die den Zuschauern ihr Programm präsentierten. Ganz besonders kamen die Kinder des Vereins bei den Jecken im Saal an.

Gleich darauf folgte der Auftritt des närrischen Oberhauptes der Stadt, Prinz Mark I. und seinem Hofstaat. Mit ihrem Medley brachten sie die Närrinnen und Narren noch einmal so richtig in Fahrt.

Und wieder gab es einen Auftritt einer Duisburger Garde, denn die Kindergarde der KG Alle Mann an Bord aus Buchholz zeigte mit ihren Tänzen, dass man sich auch im Duisburger Karneval keine Nachwuchssorgen machen muss.

Was nun folgte setzte einen herrlich jecken Höhepunkt in dem „hausgemachten“ Sitzungsprogramm. Ein herrlicher Sketch sah eine „Talkshow“ in der die Theatergruppe der Gemeinde den Papst, einen Metzger aus der „Bluwurschtkolonie“, wie man die Dickelsbachsiedlung im Volksmund nennt, den neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump und einen Karnevals Präsidenten zu einem erheiternden Gespräch zusammenkommen ließ. Da bog sich das Zwerchfell der Jecken im Saal. Nicht zuletzt bei der „Übertragung“ des ganzen Geschehens in die Gebährdensprache.

Und auch Kinderprinz Dustin I. stattete mit seiner Prinzessin Nina I. sowie Pagin Emma und Hofmarschall Marc den Wanheimerorter Jecken seinen Besuch ab. Auch ihr Programm kam bei diesen sehr gut an.

Natürlich durfte eine ebenfalls wieder „hausgemachte“ Büttenrede von Pfarrer Jürgen Muthmann nicht fehlen.

Mit der Gruppe „MCC“ kam eine schöne Tanzeinlage auf die Bühne bevor Brigitte Lipiak als „Putzfrau vom Vogelsangplatz“ von ihren Alltagserlebnissen berichtete.

Exotisch wurde es beim Bauchtanz der „Wüstenrosen“ die orientalischen Touch in die Sitzung brachten.

Lautstark ging es musikalisch weiter mit den „Ruhrpott Guggis“. Da stand aber auch der letzte Jeck im Saal auf Tischen und Stühlen und es kam so richtige Stimmung auf.

Und Pfarrer Jürgen Muthmann beendete den gelungenen Gemeindekarneval mit einem Schlussgag und der Danksagung für die Traditionsveranstaltung der Gemeinde.

Mit Tanzmusik von Frank Rohde klang der Nachmittag gemütlich und beschwingt aus.
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