Volksbank Rhein-Ruhr hatte zur 3. Karnevalssitzung in den Steinhof Duisburg eingeladen

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  Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre hatte die Genossenschaftsbank auch in diesem Jahr ihre Mitglieder, Kunden und Karnevalisten eingeladen, an der Fortsetzung der Karnevalssitzungen im Steinhof Duisburg teilzunehmen und über 300 Gäste waren der Einladung gefolgt. Und wieder hatte man ein karnevalistisches Programm der Extraklasse zusammengestellt.

Nach dem Einmarsch der Beteiligten und der Eröffnung durch Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr übernahm HDK Präsident Michael Jansen wieder in seiner altbewährten Art die Moderation des bunten Brauchtumsfestes, diesmal auch im farblich passenden Anzug in Orange Blau.

Den karnevalistischen Auftakt machten gleich zu Beginn die beiden höchsten närrischen Würdenträger der Stadt.

Kinderprinz Dustin I. und seine Prinzessin Nina I. Marschierten mit Pagin Emma und Hofmarschall Marc, angeführt von der „1. Großen KG Rot-Weiß Hamborn Marxloh 1958 e.V.“ in den Saal ein.

Und nachdem die Kinderprinzencrew ihr musikalisches Programm vorgeführt hatte, gab es gleich drei wunderbare Gardetänze der Hamborner. Kindergarde, Tangarde und auch die tanzenden Offiziere brachten närrischen Glanz auf die Hallenbühne.

Und nachdem die letzten Gardisten von der Bühne marschiert waren, folgte sogleich Prinz Mark I. und sein Hofstaat und brachten Stimmung in den Saal.

Hieran knüpften nahtlos die „Domstürmer“ an. Die bekannte Kölner Band riss mit bekannten Karnevalshits die Jecken im Saal von den Stühlen und bei dem närrischen Ohrwurm „Ohne Dom ohne Rhing ohne Sunnesching“ aus dem Jahr 2015 sangen die Jecken im Saal noch minutenlang „a capella“ weiter. Frontmann Micky Nauber war sichtlich begeistert und fühlte sich so richtig heimisch. Und auch Prinz Mark I. reihte sich mit seinen vier Paginnen auf der Bühne mit ein.

Leider konnte Blötschkopp Mark Metzger aus gesundheitlichen Gründen nicht auftreten, doch hatte man mit Comedian Dave Davis einen vollwertigen Ersatz gefunden. Der Komiker mit ugandischen Wurzeln kam als Toilettenmann Motombo Umbokko auf die Bühne, der aus dem fiktiven Land Nfuddu kommt und als Flüchtling von der Abschiebung bedroht in Deutschland lebt.

Weil Motombos Onkel, Chefredakteur der Geschwätzigen Antilope, in Nfuddu einen investigativen Artikel über den korrupten und machtversessenen Präsidenten Zugabe (Anspielung auf Robert Mugabe) geschrieben hatte, steckte Zugabes Geheimpolizei Onkel Mandingo in eine Gummizelle, wo er sich schlussendlich den Kopf „abradierte“. Motombo flüchtete nach Deutschland und wurde nach einigen Zwischenstationen Toilettenmann bei McDonald’s.

Das Zwerchfell der Jecken wurde arg strapaziert. Dieses ergab sich aus der Komik vor allem aus den scheinbaren Problemen der Figur mit der deutschen Sprache. So mutierten bekannte Begriffe wie Hartz-IV zu „Hass-Vier“ und Redewendungen wurden satirisch zur Kenntlichkeit verfremdet, wie z. B. „Deutschland muss den Strick enger schnallen“.

Die Zuschauer gaben für den grandiosen Auftritt standing ovations und verabschiedeten den begnadeten Redner mit Helau Rufen und lang anhaltendem Applaus.

Ein musikalisches Highlight folgte. Die „Swinging Funfares“ aus Düsseldorf brachten neben internationalen Chartbreakern auch Karnevalshits und erfolgreiche Eigenkompositionen zum Besten. Die vom Publikum lautstark geforderte „Zugabe“ wurde natürlich gegeben und der Saal tobte.

Was dann kam, brachte dem Publikum wieder eine Tanzvorführung der Extraklasse. „Seine Tollität Luftflotte“ aus Köln zeigten ihr Können. Ein tänzerischer Leckerbissen, der so manches Mal für atemberaubende Wurf- und Hebefiguren sorgte. Die Zuschauer wurden von den Tanzeinlagen der Hochleistungs-Tanzsportler vom Hocker gerissen und waren beeindruckt von den zirzensischen Flug- und Spagatkünsten.

Die Stimmungsband „Dröpkes“ brachte zum Abschluss der Sitzung noch einmal Bewegung in den Saal. Hundertprozentig „LIVE Musik“ war da zu hören und die Narren im Steinhof konnten eine tolle Darbietung genießen, die mit stehendem Applaus honoriert wurde. Mit kölschen Liedern, Schlagern, aber auch aus Stücken aus dem Rockbereich sowie Eigenkompositionen waren die Dröpkes voll und ganz auf der Wellenlänge der Jecken im Saal.

Für den guten Ton sorgte an diesem Abend die Thomas Arens Combo.
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