Karolina Krüger aus Duisburg am Donnerstag bei "Got to Dance" auf ProSieben

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Katarina Krüger aus Wanheimerort will den Titel. (Foto: Guido Engels/ProSieben)

„Mensch, das wäre doch was für dich.“ Karolina Krüger zögerte erst, bevor sie sich von ihrer besten Freundin überreden ließ, bei „Got to Dance“ vorzutanzen. Auf der Bühne hatte sie ja schon oft genug gestanden. Vor der Kamera – noch nie.

Die 23-jährige Architekturstudentin aus Wanheimerort tanzt seit ihrem 13. Lebensjahr leidenschaftlich gern. „Videoclip-Dancing, R‘n‘B, Hip-Hop und Contemporary Dance sind meine Favoriten“, erzählt die gebürtige Paderbornerin, die sich bereits Europameisterschaftstitel als Solistin und im Team im Bereich Videoclip-Dancing ertanzt hat. Wer‘s nicht weiß: Dabei tanzt man die Clip-Choreographien von Stars wie Rihanna oder Jennifer Lopez nach.

Als schließlich die Einladung zum Casting in Köln kam, musste alles ziemlich schnell gehen. „Wegen meines Studiums in Düsseldorf habe ich mit dem Tanzen zwei Jahre pausieren müssen. Innerhalb von zwei Tagen habe ich mich auf die Choreographie von Sia zu ‚Elastic Heart‘ vorbereitet.“

Beim Casting tanzte sie nicht vor den „Got to Dance“-Coaches, sondern erst einmal vor Redakteuren. „Das war ein ganz neues Erlebnis. Wenn ich sonst auf einer Bühne tanze, schauen die Leute mich direkt an. Die Redakteure haben das Bühnengeschehen aber auf Monitoren verfolgt, wahrscheinlich, um zu sehen, wie man auf dem Bildschirm rüberkommt – das war komisch.“

Danach hörte Karolina erst einmal nichts. Einen Monat dauerte es, bis der erlösende Anruf kam: „Du bist dabei!“ Gemeinsam mit ihrem Freund, einer Cousine und der besten Freundin ging es schließlich zur Vorrunde nach Köln-Ossendorf. „Vom Moment der Ankunft an wurden wir Kandidaten von der Kamera begleitet, haben Interviews gegeben und sind auch beim Aufwärmen gefilmt worden, das kannte ich bisher nicht, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt.“
Die Atmosphäre sei entspannt gewesen, unter den Teilnehmern sei von Konkurrenzdruck nichts zu spüren gewesen. Lampenfieber habe sie aber dennoch gehabt. Vielleicht lag es daran, dass ihr vor ihrem ersten Auftritt vor den Coaches auch noch ein Missgeschick passierte: „Um auf die Bühne zu gelangen, musste man durch einen Tunnel laufen. Im Dunkeln habe ich dann eine Stufe übersehen und bin hingefallen. Ich musste so lachen, dass ich noch auf der Bühne Tränen in den Augen hatte. Die Coaches haben‘s aber nicht gemerkt.“

Wer wissen möchte, wie es für Karolina gelaufen ist, sollte den Start der dritten Staffel von „Got to Dance“ nicht verpassen: Zu sehen am Donnerstag, 13. August, um 20.15 Uhr auf ProSieben.

HINTERGRUND
 Got to Dance ist eine Tanz-Castingshow, die ab 2009 im Vereinigten Königreich ausgestrahlt wurde und bereits mehrere internationale Ableger hat.
In Deutschland läuft morgen auf ProSieben die dritte Staffel an. Getanzt wird vor drei Coaches – US-Choreograph Marvin A. Smith, Musicalstar Anton Zetterholm sowie Schauspielerin und Chef-Jurorin Palina Rojinski. Moderiert wird die Sendung von Andrea Maurer.
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