Eine Herde junger Wilder im Zoo Duisburg

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Lang ist es her, dass der Zoo Duisburg sich über die Aufzucht von Nandus freuen konnte. Nandus sind Laufvögel aus Südamerika, die dem bekannten afrikanischen Strauß ähneln, aber mit diesem nicht näher verwandt sind. Wenn auch mit einer Scheitelhöhe von etwa 1,40 m deutlich kleiner als der Strauß, sind auch Nandus mit ihren gut 25 kg Körpergewicht zu schwer zum Fliegen und bewegen sich somit nur laufend fort mit ihren langen und kräftigen Beinen. Als Spitzengeschwindigkeit können Nandus ein Tempo von 60 km/h erreichen und somit jedem Menschen spielend davonlaufen.

Der Name „Nandu“ stammt aus dem Sprachgebrauch südamerikanischer Indianer und deutet auf das Klangbild hin, das für die Hähne während der Balz typisch ist, wenn sie bei weit aufgeblähtem Hals einen tiefen, weit hörbaren Ruf ausstoßen.

Offensichtlich hatte der Duisburger Nandu-Hahn die richtigen Balztöne getroffen, denn in diesem Jahr gelang mal wieder die Zucht. Insgesamt 7 Minilaufvögel stolzieren über die Südamerika-Anlage des Zoos geführt vom Herrn Papa Nandu. Denn bei Nandus ist es einzig und allein die Aufgabe des Männchens, sich um die junge Brut zu kümmern. Es ist sogar die Aufgabe des Männchens, die bis zu 20 Eier, die von den Hennen in dem einfachen Bodennest abgelegt werden, auszubrüten. Das Weibchen hat mit dem Ablegen der Eier seine Schuldigkeit erfüllt. Zum Glück sind junge Nandus gleich nach dem Schlupf schon sehr selbstständig und suchen eigenständig nach Nahrung, so dass der alleinerziehende Vater nicht überstrapaziert wird.

Quelle: Pressenotiz Zoo Duisburg
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