FOC: "Solche Schwierigkeiten sind ganz normal"

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Mitglieder der Bürgerinitiative Zinkhütenplatz bei ihrer Lärmdemo am 9. September vor dem Duisburger Rathaus, bevor der Stadtrat sich zur ersten Sitzung nach der Sommerpause traf. WA-Foto: Frank Preuß

Das Bebauungsplanverfahren ist noch in vollem Gange, da verhagelt die Bürgerinitiative Zinkhüttenplatz dem Factory-Outlet-Center-Investor Roger Sevenheck erneut die Laune und gibt ihr zugespielte Dokumente an die Presse weiter.

Zum einen eine Bonitätsprüfung, die Sevenheck einen „sehr schlechten“ Bonitätsindex attestiert, und zwei Schuldenregistereinträge sowie zwei Haftanordnungen aufweist. Zum anderen die 17-seitige Stellungnahme der Firma Grillo im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens. Die sieht „ganz erheblichen Überarbeitungs- und Korrekturbedarf“ und hält die meisten bisher erstellten Gutachten für unzulänglich. Dies gelte vor allem für das sogenannte Abstandsgutachten. Auch an den Ergebnissen der verkehrlichen Untersuchung zweifelt Grillo und sieht ein „Verkehrschaos mit erheblichen Nachteilen“ auf Marxloh zurollen. Auch stehe ein Grillo gehörendes Grundstück an der Dahlmann-/Weseler Straße für ein bereits eingeplantes Parkhaus nicht zur Verfügung.
Sevenhecks Pressesprecherin Barbara Vogt räumte auf Anfrage zwar die Echtheit der Bonitätsauskunft ein, wies aber darauf hin, dass diese veraltet und eine der beiden Haftanordnung bereits am 15. August aufgehoben worden sei. Auch stünden beide Haftanordnungen in keinem Zusammenhang mit Duisburg. Mit Grillo, da ist Vogt zuversichtlich, werde man sich einigen. „Solche Schwierigkeiten sind bei einem derart großen Projekt ganz normal. Wir glauben an die Realisierung des FOC in Marxloh.“
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