Kein Kahlschlag im Kulturbereich

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"Im Kulturbereich darf es keinen Kahlschlag geben; Qualität ist dafür umso wichtiger," forderte gestern Oliver Hallscheidt (SPD) im Kulturausschuß. Unter dem Motto "Kultur rettet Kultur" müsse zwar auch ein Beitrag zum Sparhaushault der Stadt geleistet werden; für seine Partei sieht der kulturpolitische Sprecher der Fraktion allerdings noch Beratungsbedarf.

Dem konnte Frank Heidenreich von der CDU nur zustimmen. "Auch bei uns ist eine Bereitschaft zur Konsolidisierung vorhanden," betonte der Kulturfachpolitiker und fügte hinzu: "Die Kultur macht aber nur 3 % des Gesamthaushalte aus. Bei der Deutschen Oper am Rhein und bei den Philharmonikern ist Planungssicherheit eingekehrt. Es muß darauf geachtet werden, daß keine Kunden verlorengehen und Einnahmen wegbrechen."

Auch die kleineren vertretenen Parteien wie Junges Duisburg, Grüne, Linke und die Bürgerlich-Liberalen weisen darauf hin, daß "mit Augenmaß" gespart werden muß. Der Bürgerbus wird als Beispiel dafür genannt, wie wichtig Kultur in den Stadtteilen ist.

Eher ungewöhnlich ist da schon der Einwand der AfD, auch auf ein bißchen Effizienz zu achten.
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