mehr Übernachtungen in Duisburg

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Die Übernachtungszahlen in Duisburg haben sich im 1. Quartal 2013 entgegen des Landestrends für Nordrhein-Westfalen deutlich verbessert. Nach der vorliegenden Übernachtungsstatistik für das Land NRW haben im 1. Quartal 2013 in Duisburg weniger Gäste übernachtet (-4,6%), jedoch konnte die Anzahl der Übernachtungen um 6,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahre 2012 gesteigert werden. Grund für diesen gegenläufigen Trend ist die deutlich gestiegene mittlere Aufenthaltsdauer der Gäste, die von 1,9 durchschnittlichen Übernachtungstagen im Vorjahr auf nun 2,2 Tage angestiegen ist. Im Landesschnitt wurden sowohl weniger Übernachtungsgäste (-2,6%), als auch weniger Übernachtungen (-1,5%) generiert. Die Gründe für den positiven Anstieg werden nach Angaben der städtischen Vermarkter von Seiten der Hoteliers unterschiedlich gesehen.

Veit Lawrenz, stv. Leiter der Abteilung Tourismus: „Manche Hoteliers benennen eine in den Wintermonaten erhöhte Nachfrage von Städte- und Kulturtouristen im Bereich der Städtebusreisen als Grund der Anstieg, andere verweisen auf die einfachere Vermarktung nach der Abschaffung der Übernachtungsabgabe Ende 2012.“

Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing Gesellschaft freut sich über die positiven Zahlen: „Nachdem wir im Jahre 2012 eine hinter dem Landes- und auch Regionaltrend zurückfallende Entwicklung der Übernachtungszahlen hinnehmen mußten, deutet die aktuelle Entwicklung auf einen deutlichen Aufwärtstrend hin. Durch viele attraktive Angebote am Standort aber auch Großveranstaltungen wie die Kanu-WM 2013 hoffen wir, auch am Ende des Jahres den in der Statistik nicht erfaßten Anteil der Kultur- und Städtetouristen in Relation zu dem auch in Duisburg dominierenden Segment des Geschäftstourismus weiter stärken zu können. Die Steigerung von 13,3% bei den durch ausländische Gäste getätigten Übernachtungen, zeigt die Attraktivität der Stadt. Daß die Aufhebung der Übernachtungsabgabe für das Segment der Geschäftstouristen ein gutes Signal war, dürfte unstrittig sein.“

Die DMG verweist erneut darauf, dass eine steigende Zahl von Übernachtungsgästen auch die kommunalen Kassen stärkt. Durch deren Ausgaben am Standort würden neben den Umsätzen in der Hotellerie auch Umsätze in verschiedenen weiteren Branchen wie dem Einzelhandel, dem Taxigewerbe etc. generiert. Nach unabhängigen Schätzungen fließen etwa 2-3% der getätigten Gesamtumsätze den kommunalen Kassen über Steuereinnahmen wieder zu.

So ist es von Duisburg Marketing zu erfahren. Ein bißchen Hoffnung macht eine solche Meldung schon, nämlich dahingehend, daß die lokale Duisburger Politik aus ihren Fehlern lernt und sie gegebenenfalls auch wieder rückgängig macht. Welche Sinn machen Steuer- und andere Einnahmen, wenn sie mehr zerstören als Neues schaffen und damit langfristig zu Mindereinnahmen führen?
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