Neuer Treffpunkt

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Blick von oben auf den Pauluskirchplatz. (Foto: Stadt Duisburg)
Duisburg: Pauluskirche |

Nach fünfmonatiger Bauzeit ist auf der Fläche der ehemaligen Kirche St. Paul in Marxloh ein offener Quartiersplatz für unterschiedlichste Aktivitäten eröffnet worden. Das Grundstück von St. Paul liegt im Mittelpunkt dieses Quartiers.

Sternförmig laufen Bertramstaße, Gillhausenstraße, Diesterwegstraße und Wilfriedstraße auf den neuen Platz zu. Wichtige Einrichtungen wie die Herbert-Grillo-Gesamtschule, das ehemalige Gemeindehaus und das Pfarrhaus, ein Kindergarten sowie Kolpinghaus und Ernst-Lohmeyer-Haus befinden sich in nächster Nähe.
Die Neugestaltung war ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Quartiers. Das Umfeld war bisher von Gebäudeleerständen geprägt. Mittlerweile konnte die katholische Kirchengemeinde das Gemeindehaus an das Projekt Tausche Bildung für Wohnen e.V. vermieten. Das ehemalige Pfarrhaus wird durch die Sozialen Dienste des Runden Tisches e.V. und die Duisburger Werkkiste genutzt. Das Kolpinghaus wird durch einen Investor zu einer neuen Kindertagesstätte umgebaut.
Weitere Bausteine der Quartiersentwicklung, wie die Anlage eines grünen Korridors vom Schwelgernpark bis zur Wolfsbahntrasse, der neue Park im Entenkarree, die geplante Öffnung der Grillo-Gesamtschule als Stadtteilschule sowie die Beseitigung weiterer Leerstände sollen das Quartier zusammen mit der Gestaltung des Quartiersplatzes stärken.
„Der Platz ist eine absolute Bereicherung für das Quartier, was man alleine schon an der Wiederbelebung der umliegenden Gebäude sehen kann. Hier entsteht ein neuer Quartierstreffpunkt, der das Zusammenleben im Stadtteil stärken wird. Mit dem Integrierten Handlungskonzept fördern wir insbesondere eine Stärkung des sozialen Gefüges und die Bildung im Quartier“, beschreibt Oberbürgermeister Sören Link die Ziele des Handlungskonzepts.
„Die Platzgestaltung orientiert sich an der Geschichte dieses Ortes, die Umrisse der Kirche bleiben erkennbar. Die Erinnerungstafel weist auf die verschiedenen Phasen dieses Ortes hin. Hier ist mit relativ geringem Aufwand ein neuer Identifikationsort entstanden“, freut sich Baudezernent Carsten Tum.
„Die ausgewogene Mischung aus Investition in die Infrastruktur und in die Verbesserung der Bildungssituation macht diese Förderphase aus und ist genau das richtige Konzept für den Stadtteil“, erläutert Bezirksbürgermeister Uwe Heider das neue Integrierte Handlungskonzept.

alle Fotos: Stadt Duisburg
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