11.100 Euro für DRK-Flüchtlingshilfe an einem Abend buchstäblich "eingespielt"

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Die Bilanz des Benefinzkonzerts „Duisburg integriert“ im Steinhof Duisburg kann sich sehen lassen.

Auch monetär hat sich dieses gelohnt. Insgesamt 11.100 Euro brachte der Auftritt der Duisburger Bands und des Special Guests Wolfgang Trepper Anfang November im Steinhof ein.

Das Geld unterstützt die Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuz. Mit Hilfe des Startkapitals kann das DRK die dringend benötigte „halbe Stelle“ zur Koordinierung der Maßnahme für die Asylsuchenden einrichten.

Der Steinhof Duisburg hatte den Musik-Abend für den guten Zweck in Zusammenarbeit mit proDUISBURG e.V. organisiert.

Mehr als 400 Besucher – darunter auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas - erlebten eine vierstündige Bühnenshow, die von Guido Jansen moderiert wurde.

Für beste Stimmung im Sinne der guten Sache sorgten neben den bekannten Duisburger Künstlern Anja Lerch und „Jupp“ Götz mit Trionova, Mike Best sowie die „Queen Kings“ und die Bon-Jovi-Coverband „Bounce“.

Comedian Wolfgang Trepper nutzte seinen vorher nicht angekündigten Auftritt, um auf kabarettistisch bissige Weise das Flüchtlingsthema bei aller Freude an der Musik präsent zu machen.

Seine Worte führten zu einer nachdenklichen Stille im Saal, als er das weltweit bekannte Foto des toten Jungen am Strand in der Türkei ansprach. Da hörte man eine Stecknadel fallen und mit einem herzzerreissenden "Ist doch alles Scheisse!" ging er von der Bühne.

Alle Künstler traten übrigens ohne Gage und Aufwandsentschädigung auf.

Zu den Sponsoren des Benefizkonzerts gehörten neben der "Pape Gruppe" und der "Sparkasse Duisburg" auch die "König-Brauerei", die "Coca-Cola-Gruppe", "Gerolsteiner", die Firma "Höhnerbach Veranstaltungstechnik" sowie "Grunau-und-Pape Security".

Das große Steinhof-Team und die Helfer von proDUISBURG waren wie gewohnt ehrenamtlich tätig.

Arno Eich, Geschäftsführer des Steinhof, zog eine positive Bilanz des Benefizkonzerts:

„Wir konnten einen Beitrag für Menschen leisten, die bei uns Zuflucht vor Krieg und Verfolgung suchen. Zugleich wollten wir zeigen, dass diese Menschen bei uns willkommen sind. Das ist uns auf mehrfache Weise gelungen und dabei zählen wir nicht allein das Geld.

Die Künstler haben durch ihren Auftritt und die Helfer durch ihren Einsatz dieses Signal gesendet. Die Duisburgerinnen und Duisburger haben dies mit ihrem Besuch deutlich gemacht. Und wir haben Unterstützung von Firmen und Institutionen erfahren. Der MSV zum Beispiel hat bei seinem Heimspiel gegen Nürnberg für das Konzert geworben.“


Die gute und positive Stimmung am Abend habe ebenfalls dazu beigetragen, das Motto „Duisburg integriert“ mit Leben zu füllen.

Die Einnahmen kamen aus den Eintrittsgeldern, Zuwendungen der Sponsoren, dem Getränkeverkauf und durch Spenden, die das DRK am Abend für seine Arbeit einsammelte, zusammen.

Volker Klaus, Abteilungsleiter Sozialarbeit beim DRK erläuterte.

„Mit der Spende haben wir eine Grundfinanzierung für die geplante Stelle geschaffen. Wir als Verband werden nun sicherstellen, dass sie schnell und dauerhaft eingerichtet wird. Denn wir wollen nachhaltige Hilfe ermöglichen.“

Weitere Unterstützung dabei ist zugesagt. Mirko Bäumer, Frontmann der Queen Kings, sagte beim Finale:

„Wenn das Geld ausgeht, kommen wir gern wieder.“

Das kam nicht allein beim Publikum gut an. Auch die Künstler-Kollegen signalisierten mit ihrem Applaus, dass sie das Motto „Duisburg integriert“ als Dauerauftrag verstanden haben.
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