Grusel und Horror pur an Halloween in Bliersheimer Gruselvilla in Rheinhausen

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Nun war es wieder so weit. Der Halloween Abend, eben der „All Hallows’ Eve“, stand wieder an. Und wie überall in der Welt wurde dieser Volksbrauch am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November nicht nur gefeiert sondern regelrecht zelebriert.

Eine gruselige Halloween Horrorshow lockte nunmehr in vierter Auflage diesmal nicht in das Haus der Familie Driske an der Winkelhauser Straße in Asterlagen sondern man hatte sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Bereits Tage zuvor liefen die Vorbereitungen für das schaurig schöne Fest im Horror Haus. Die Familie Driske verwandelte mit ihrem Team ein altes Haus in der alten Krupp Villenkolonie zu einem wirklich schaurigen Ort. Es wurde düster, blutig und war diesmal wirklich nichts für schwache Nerven.

Darum wurde das Eintrittsalter in das Horror Haus auch auf 16 Jahre angehoben. Wie auch in den Jahren zuvor war das Ganze völlig kostenlos. Doch wie auch in den Jahren zuvor sammelte man für den guten Zweck.

Es wurden im diesen Jahr Spenden gesammelt für den „Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V.“ sowie den „Tiergnadenhof und Jugendfarm Duisburg e.V.“

Für die kleineren Gäste war in der „Villa Rheinperle“ ein Raum zur Verfügung gestellt, wo sich ein Team, um diese kümmerte, während die Eltern sich im Horror Haus erschrecken lassen konnten.

Bevor man jedoch in das Haus gelangte, musste ein Weg durch ein Horror Labyrinth durchquert werden. Der Außenbereich wurde von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern gestaltet und geplant.

Und nach dem Rundgang gab es noch etwas zur Stärkung. Die Erlöse aus Speis und Trank wurden noch zusätzlich in den Spendentopf getan.

Hier die kurze Geschichte zum Horror Haus:

Ein Immobilienmaklerbüro bekommt den Auftrag das alte Haus zu verkaufen. Den Maklern wurde 50% Verkaufsprovision angeboten. Obwohl sie schnell feststellen, dass es in der Villa spukt, versuchen sie mit allen Mitteln, den Interessierten beim Besichtigungstermin am 31. Oktober das Haus schmackhaft zu machen. So führten mehrere Makler, die Gruppen von jeweils 8 Besuchern durch das Haus und „hoffentlich“ auch wieder zurück ans Tageslicht.

Und erste Fragen tauchten bei diesen auf, als gleich zu Beginn eine Prozession mit einem Sarg auf dem „Totenacker“ vor dem Haus zog. Das dann die Tote auch noch zum Entsetzen aller Anwesenden aus dem Sarg sprang und in das „Horror Haus“ lief, ließ das Kaufinteresse dann ddoch merklich sinken.

Einfach nur genial, was Michael Driske (43) hier mit seinem auf gut 60 Helfer angewachsenen Team aus ganz Deutschland geschaffen hat. In einer der alten Krupp Villen, die seit nunmehr gut 25 Jahren 1988 leersteht entstand ein Tummelplatz für Geister und Horrorgestalten.

Ein wenig fühlt man sich an das Haus aus Hitchcocks „Psycho“ erinnert. Und auf vier Etagen konnte man in diesem Jahr gut 400 Quadratmeter mehr für Grusel und Horro nutzen.

Gelungen auch vor dem Haus in einem Schuppen eine „Menschenmetzgerei“, bei der „Finger food“ im wahrsten Sinne des Wortes gereicht wird. Und das schmeckte nicht nur den umherstreifenden Zombies und Horrorgestalten.

Michael und Daniela Driske haben es wieder einmal geschafft ihre Ideen in die Realität umzusetzen. Da hieß es Gänsehaut pur

Stefan Rüllen von der „Villa Rheinperle“ war in diesem Jahr mit im Boot und so konnte die ehemalige Krupp Villa für das Grusel Event und den „Guten Zweck“ kostenlos genutzt werden.

Und die Spukvilla hatte es auch inhaltlich in sich. Genial die Szene aus „Der Exorzist“ in einem der Räume, in der der Teufel aus dem vermeintlichen Opfer ausgetrieben wurde. Die Folterkammer im Keller und die zu einem richtigen Horrorszenario gehörenden Akteure, wie verwirrte Wissenschaftler und andere Gestalten machten den Abend einfach perfekt. Die Schlange der Wartenden hielt sich konstant bei gut 400 – 500 Metern. Und alle warteten geduldig auf den „Einlass in das Horrorhaus“.

Und trotz der Wartezeit zogen sie ein Fazit:

Im nächsten Jahr kommen wir wieder!

Weitere schaurige Gruselfotos findet man in der Fotostrecke von Detlef Schmidt:

http://www.lokalkompass.de/duisburg/ratgeber/fotos...
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2 Kommentare
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Günther Gramer aus Duisburg | 06.11.2013 | 14:33  
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Harald Molder aus Duisburg | 06.11.2013 | 20:15  
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